Nordkreis - Masche für Masche richtig Gutes tun

Masche für Masche richtig Gutes tun

Von: Beatrix Oprée
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Begeisterte „Stricklieseln”
Begeisterte „Stricklieseln” im Einsatz für die gute Sache: (v.l.) Kathrin Michels, Heidi Baumsteiger, Monika Jentzen-Stellmach, Eva Schramm und Anni Hallmann vom Caritas-Verband mit „Stricklehrling” Jürgen Beckers alias Jürgen B. Hausmann, der die Schirmherrschaft übernommen hat. Foto: Beatrix Oprée

Nordkreis. Kochen kann er, klar, Ehrensache für einen richtigen Hausmann! „Bügeln hingegen will ich gar nicht können!”, ziert er sich augenzwinkernd. Mit Stricken hingegen möchte er sich anfreunden, denn da kann er sich in den kommenden Monaten für einen richtig guten Zweck einsetzen.

Jürgen Beckers alias Jürgen B. Hausmann ist Schirmherr der neuen großen Spendenaktion des Caritasverbands Aachen. „Kleine Söckchen - warme Füße” heißt das charmante städteregionsweite Projekt, das jeden anspricht, der sich ein wenig mit Rundstricknadeln und Maschenschlagen auskennt.

„Stricken ist in!”, haben die Initiatorinnen beobachtet und wollen den neuen Trend denn auch für das Wohl der Kinder ausnutzen. So haben sie kurzerhand die „Söckchenzentrale” gegründet, in der man die bunten Unikate abgeben kann.

Fleißig haben sie schon selbst Hand angelegt und bezaubernde bunt geringelte Söckchen in allen Größen produziert. „Das macht unheimlich Spaß”, können sie nun aus eigener Anschauung zum Mitmachen appellieren.

Bis September läuft die Strickfrist, beteiligen können sich neben Einzelpersonen natürlich auch Vereine, Firmen, Seniorengruppen, Pfarrgemeinden, bestehende und eigens gegründete Strickkränzchen und, und, und Wer mitmachen will, braucht sich nur in der Söckchenzentrale bei Anni Hallmann, 0241/94927-0, E-Mail: a.hallmann@caritas-aachen.de anzumelden.

Parallel dazu gibt es einen Fotowettbewerb, an dem die fleißigen Stricklieseln teilnehmen können. Die Bilder können im Netz hochgeladen und so zum vielsagenden Ansporn für andere werden, selbst noch mal die Stricknadeln aus dem Handarbeitskörbchen zu holen.

Mit Strickanleitungen

Der „Hausmann” fand diese Idee so toll, dass er noch immer ganz „von die Söckchen” ist, wie er bekennt. „Man muss ja auswählen, für was man sich einsetzt”, meint der Vater einer dreijährigen Tochter und eines anderthalbjährigen Söhnchens. „Hier habe ich aber direkt gesagt: Da mach ich mit!”

Beim Fototermin lässt er sich denn auch geduldig zeigen, wie man die ersten Maschen auf die Nadel schlägt, ohne dass sie direkt wieder runterrutschen.

Keine Sorge bei Startschwierigkeiten: Auf der liebevoll gestalteten Söckchen-Homepage finden sich auch Strickanleitungen im Sinne blutiger Anfänger, für babyfußgerechte Regenwurmsöckchen ohne Ferse etwa.

Wer sich jedoch beim besten Willen nicht mit einem Strickspiel anfreunden kann, braucht nicht außen vor zu bleiben: Denn helfen kann man auch durch Spenden (mehr dazu unter www.glueck-spenden.de), aber auch durch das persönliche Engagement im Freiwilligen-Zentrum.

Und dann müssen die vielen vielen Söckchen ja auch noch gewinnbringend unters Volk gebracht werden. Als Verkaufsstellen ist der Einzelhandel wünschenswert. Zwei Geschäfte, ein Weinhandel in Aachen und eine Buchhandlung in Eschweiler, haben sich schon gemeldet.

Wer ebenfalls ein wenig Platz auf der Ladentheke bereitstellen möchte, braucht sich nur in der Söckchenzentrale zu melden. Verkaufsstart ist der 1. Oktober. Fehlt nur noch der Appell frei nach Jürgen B. Hausmann WSL (Will Stricken Lernen): „Seien Sie auch von die Söckchen!”
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