Manche öffnen den Geldbeutel beim EMF zweimal

Von: kaba
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Stolz verkünden sie den Gesam
Stolz verkünden sie den Gesamtbetrag, der in diesem Jahr bei der EMF-Sammelaktion zusammenkam, allen voran Kulturmanager Max Krieger (3. v. links). Neben ihm, stellvertretend für ihren Vater, Oliver und Marco Feucht (von links) und der Kulturausschussvorsitzende Manfred Groß, Norbert Weiland vom Karnevalskomitee, Bürgermeister Rudi Bertram und Monica Medic von der CAJ (von rechts). Foto: Katja Bach

Eschweiler. Stolz verkündete Rudi Bertram die Summe, die bei der Spendensammelaktion des Eschweiler Musikfestivals in diesem Jahr zusammengekommen ist. 3298,37 Euro gaben die Eschweiler bereitwillig zur Unterstützung von kulturbetreibenden Vereinen.

Denn an die geht das Geld, das an drei Tagen EMF zusammenkam. „Eben von Bürgern für Bürger”, wie Bertram sagte. In diesem Jahr gab es eine Besonderheit beim Sammeln der Gelder. Die Jugendlichen, das Team der CAJ um Monica Medic, wurden nämlich tatkräftig unterstützt und zwar von namhaften Eschweilern wie Norbert Weiland und dem Rest des Karnevalskomitees, dem Kulturausschussvorsitzenden Manfred Groß und den Kulturausschussmitgliedern und von Bürgermeister Rudi Bertram, der Schirmherr der Veranstaltung war.

So kam es wohl auch zustande, dass an einem Abend mit rund 2400 Euro fast genauso viel eingenommen wurde wie im vergangenen Jahr insgesamt. Da belief sich der gespendete Betrag nämlich auf 2600 Euro. Die Jugendlichen, die bereits seit mehreren Jahren beim EMF aktiv Spenden sammeln, waren von den helfenden Erwachsenen begeistert, wie Monica Medic berichtete. Vor allem im Beisein des Bürgermeisters hätte so mancher Eschweiler sogar ein zweites Mal den Geldbeutel geöffnet. Aber nicht die personelle Unterstützung sei in diesem Jahr etwas Besonderes gewesen, sagte Kulturmanager Max Krieger, denn es gab eine großzügige Zusatzspende. Hubert Feucht hatte versprochen, „das Sammelergebnis mit der Differenz auf den nächsten Tausender aufzurunden”. Und so wurden aus den 3298 Euro glatte 4000 Euro, die nun an Eschweiler Vereine verteilt werden können.

Wie Feuchts Söhne Marco und Oliver bei der Veröffentlichung des Gesamtbetrages erklärten, lag auch die Motivation ihres Vaters „als Eschweiler Urgestein” besonders in der Tatsache, dass die Spende wieder bei den Eschweilern und ihren Vereinen ankommt. Und so wird es auch in diesem Jahr noch so sein, dass das Geld seinen Platz in der Gemeinde findet. Bertrams Intention ist dabei, möglichst viele zu bedenken, und da stimmen ihm Krieger, Weiland und Groß zu, denn auch mit einem Betrag von „nur” 250 Euro lasse sich schon eine Menge bewirken, so die allgemeine Meinung. Schwierig ist dabei nur, dass sich bis jetzt nur wenige Vereine und Institutionen gemeldet haben, um einen Teil der Spenden erhalten zu können. Max Krieger fordert die Indestädter daher auf, bis zum 30. Oktober die Möglichkeit zu nutzen und schriftlich einzureichen, dass ihr Verein Gelder benötigt und natürlich auch für welchen Zweck es eingesetzt werden soll. „Denn wenn der Verwendungszweck klar und deutlich formuliert ist, fällt es uns leichter zu entscheiden, wo wir das Geld in diesem Jahr hingeben”, erklärte der Kulturmanager.

Wie in jedem Jahr geht ein Festbetrag von zehn Prozent auch an die Christliche Arbeiterjugend. „Der Teil des Geldes wird ebenfalls wieder für die Eschweiler Bürger ausgegeben, er fließt nämlich in das Eschweiler Entenrennen”, versicherte Medic. Alles in allem kann also auch in diesem Jahr ein positives Fazit gezogen werden, und Manfred Groß verkündete bereits, dass er auch im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei ist. Denn es hat Erfolg gezeigt, die Sammelaktion mit einer größeren Mannschaft durchzuführen. Und so werden die Jugendlichen der CAJ auch 2013 wieder von bekannten Indestädtern unterstützt, wenn sie EMF-Klebebuttons gegen eine Spende eintauschen.
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