Majestäten schweben übers Tanzparkett

Von: ph
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Schützenhücheln
Marga und Wolfgang Mertens (Mitte rechts) repräsentieren jetzt die St. Rochus-Bruderschaft aus Hücheln als amtierendes Königspaar. Sie lösten das scheidende Königspaar Doris und Helmut Römer (Mitte links) ab. Foto: Peter Hartmann

Eschweiler. Traditionsgemäß mit Pfeil und Sportarmbrust ermittelten die St.-Rochus-Bogenschützen aus Hücheln ihre Majestäten. Auch in diesem Jahr wurde das Vogelschießen wieder zu einem wahren Volksfest, wobei den zahlreich erschienenen Gästen neben guter Musik auch kulinarisch wieder das Beste geboten wurde.

Mit dem 98. Schuss war zuvor der Holzvogel erlegt, und Wolfgang Mertens wurde zum König ausgerufen. Nach 1993 bekleidet er dieses Amt zusammen mit seiner Ehefrau Marga um zweiten Mal.

58 Schüsse waren notwendig, ehe mit Domenic Guthörl der neue Jungschützenprinz feststand. Dies löste große Freude aus, da man zuletzt 2001 einen Jungschützenprinzen präsentieren konnte. Bei den Schülerschützen wurden insgesamt 75 Schüsse benötigt, ehe sich Maximilian Salzmann in seinem Konkurrentenfeld durchsetzen konnte.

Am vergangenen Samstag begann das traditionelle Schützenfestes der Bogenschützen mit einem Ständchen und der Visite mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Kinzweiler und einem gut aufgelegten Blasorchester aus Herzogenrath. Der große Zapfenstreich wurde anschließend im Festzelt an der Wilhelmshöhe vorgenommen. Bei diesem langen und gemütlichen Abend sorgt die bestens aufgelegte allseits bekannte Mundartgruppe „Stabelsjeck” für musikalische Unterhaltung. Der Auftritt des Tanzcorps „Höppe Kröetsch” stand ebenso auf dem abwechslungsreichen Programm. Für die Zeltmusik sorgte das Tanz- und Showduo „Romanticas”.

Geschäftsführer Günter Mertens nahm die Jubilarehrung vor. Für 25 Jahre Mitgliedschaft bei den Hüchelner Bogenschützen wurden Guido Wolff und Hans Josef Peters sowie für 40 Jahre Treue Ottowin Zimmermann, Helmut Ostermann und Hubert Reinartz gefeiert. Am Sonntag war bereits um 7 Uhr das Wecken angesagt. Am Abend ging das Schützenfest munter weiter mit einem Festumzug durch Hücheln, bei dem sich wie immer die befreundeten Bruderschaften und Ortsvereine anschlossen: Die Bruderschaften aus Weisweiler und Eschweiler-Ost, Hamich und Heistern und die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, der Löschzug Weisweiler und die KG „Lätitia” Blaue Funken begleiteten den Umzug.

Dann nahm der stellvertretende Brudermeister Harald Kaltenbach die Proklamation der neuen Majestäten vor. Das neue Königspaar ist Wolfgang und Marga Mertens, die Helmut und Doris Römer ablösten. Als Jungschützenprinz ließ sich Domenic Guthörl und als Schülerschützenprinz Maximilian Salzmann feiern.

An diesem Abend stellten „Die Weisweiler Trompeter” ihr Können unter Beweis. Die „Romanticas” sorgten auch während dieser gemütlichen Stunden für beste und begeisternde Tanzmusik.

Lange Abende

Die St.-Rochus-Bogenschützen-Bruderschaft Hücheln sorgte auch am dritten Tag ihrer vielfältigen Festlichkeiten wieder für kräftige und vor allem positive Schlagzeilen. Zunächst fand das Hochamt für die Lebenden und Verstorbenen der Bruderschaft mit anschließender Gefallenenehrung statt. Pfarrer Joachim Plattenteich hatte die Krönung der neuen Majestäten Wolfgang und Marga Mertens vorgenommen, die Helmut und Doris Römer abgelöst hatten. Im Anschluss daran ging es zum zünftigen Frühschoppen ins Festzelt, bei dem in geselliger Runde weitergefeiert wurde.

Am Abend stand ein weiterer Höhepunkt auf dem großen Programm der Hüchelner Bogenschützen: Der traditionelle Königsumzug mit seinen Majestäten Wolfgang und Marga Mertens und großem Gefolge. Anschließend nahmen alle am großen Königsball teil und schwebten im Festzelt übers glatte Parkett. Auch hier war es das Tanz- und Showduo „Romanticas”, dass während des gesamten Festes für stimmungsvolle Musik gesorgt hatte wie die große Kirmes, die auf dem Festplatz Tag für Tag Jung und Alt begeistert hatte.

Den Abschluss der bunten und vielseitig interessanten Festlichkeiten bildete einen Tag später ein riesiges Gaudi für die vielen Mädchen und Jungen. Verschiedene Spiele ließen die Herzen der Kleinen höher schlagen. Dies sorgt auch bei den Eltern für ein paar stressfreie Stunden.
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