Mädchenfußball: Der Traum vom Bundesfinale

Von: ran
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Den Ball clever abgedeckt: Im Spiel gegen das Clara-Fey-Gymnasium waren die Liebfrauenschülerinnen (fast) immer einen Schritt voraus.

Eschweiler. Das Landesfinale in Mönchengladbach in trockene Tücher gebracht, das Bundesfinale in Berlin im Blick: Mit drei Siegen ohne Gegentor sicherte sich die Mädchenfußballmannschaft der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1997 bis 1999) der Bischöflichen Liebfrauenschule am Mittwoch im Bergrather Willi-Bertram-Stadion den ersten Platz der Bezirksfinalrunde.

Gegen die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Leverkusen (1:0), das Clara-Fey-Gymnasium Schleiden (2:0) und die Gesamtschule Hennef (1:0) zeigten sich die jungen Kickerinnen der sechsten und siebten Jahrgangsstufen souverän.

Nun träumen Luca Lamerichs, Luisa Wiesen, Britta Telschow, Mara Breuer, Pia Breuer, Gina Gottschalk, Marie Huppertz, Sandra Noichl, Bianca Braun und Laura Kanters davon, den Vorjahreserfolg zu wiederholen. Damals qualifizierte sich die von Hans Mainz und Sarah Körfer betreute Mannschaft in der Wettkampfklasse IV für das Bundesfinale des Schulcups im thüringischen Bad Blankenburg und erkämpfte sich dort den hervorragenden zweiten Platz.

Es waren starke Gegner, auf die das Team der Bischöflichen Liebfrauenschule in Bergrath traf. So erwies sich die Mannschaft der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Leverkusen als kompakte Einheit, deren Defensive nur schwer zu knacken war und die mit einer brandgefährlichen Stürmerin aufwartete. Doch taktisch gut eingestellt, warteten die Liebfrauenschülerinnen auf ihre Chance, und als diese sich bot, schlugen sie konsequent zu.

Der 1:0-Erfolg stellte eine gute Ausgangsbasis dar. Die Partie gegen das Clara-Fey-Gymnasium, das in seinem ersten Spiel die Gesamtschule Hennef mit 1:0 bezwungen hatte, sollte bereits eine Vorentscheidung bringen. Und in dieser wichtigen Begegnung zeigten die Schülerinnen der Liebfrauenschule ihre beste Leistung. Bereits in den ersten 15 Minuten wurden mit zwei Treffern die Weichen auf Sieg gestellt. Nach dem Seitenwechsel kam der Erfolg nicht mehr in Gefahr.

Im abschließenden Spiel gegen die Gesamtschule Hennef hätte bereits ein Unentschieden gereicht, um den Turniersieg unter Dach und Fach zu bringen. Vielleicht ließ das die Jugendfußballerinnen aus der Indestadt etwas unkonzentriert zu Werke gehen, denn vor allem in den Anfangsminuten fehlten Präzision und Konsequenz in den Aktionen. Als aber unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff der Führungstreffer gelang, sprang die Ampel in Richtung Mönchengladbach endgültig auf Grün.

Groß war der Jubel innerhalb der Mannschaft und dem aus zahlreichen Eltern bestehenden treuen Anhang, als Schiedsrichter Peter Stopka, der keinerlei Probleme mit den durchweg fairen Spielen hatte, die Partie abpfiff.

Nun fiebern alle Beteiligten dem 26. Mai entgegen. An diesem Donnerstag treffen die Liebfrauenschülerinnen im Mönchengladbacher Hockeystadion im Landesfinale auf die fünf übrigen Bezirksfinalsieger. Der Erstplatzierte des Turniers ist für das Bundesfinale, das vom 18. bis 22. September in Berlin stattfindet, qualifiziert.
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