Löschzug Dürwiß freut sich über ein neues Fahrzeug

Von: mic
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Bürgermeister Rudi Bertram übergibt Wehrleiter Harald Pütz die Autoschlüssel. Zur offiziellen Fahrzeugübergabe war die komplette Wehrleitung und immerhin knapp die Hälfte des Löschzugs 31 gekommen. Foto: Cremer

Eschweiler. Der Löschzug Dürwiß der Freiwilligen Feuerwehr verfügt über ein neues Fahrzeug, das Bürgermeister Rudi Bertram offiziell der Wehrleitung übergab. Das Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 ersetzt ein mittlerweile ausgemustertes von 1982, das nur noch eingeschränkt einsatzfähig war und auszufallen drohte.

In seiner kurzen Ansprache betonte Rudi Bertram dann auch, wie wichtig eine zuverlässige Ausstattung der Wehr sei. „Wir müssen gut ausgerüstet sein, denn das hilft auch, Menschenleben zu retten.” Hierbei hatte Bertram auch die Sicherheit der Feuerwehrleute im Blick.

Die offizielle Übergabe nutzte der Verwaltungschef, um allen Eschweiler Feuerwehrleuten für ihren Einsatz zu danken. Er nahm dabei auch Bezug auf den Großbrand im „Uferlos”, wo er damals selbst einige Stunden vor Ort war. „Ich habe gesehen, wie anstrengend und gefährlich das war. Die Wehr hat hier exzellente Arbeit geleistet.”

Ein weiteres Lob ernteten Wehrleitung und alle Betreuer, „die junge Leute an die Wehr heranführen”. Bertram: „Nachwuchsprobleme kennen wir in Eschweiler nicht.” Angesichts der allgemeinen Situation der Feuerwehren in NRW sei dies durchaus nicht selbstverständlich.

Welche Bedeutung die Eschweiler Feuerwehr einer ständigen Modernisierung ihres Fuhrparks beimisst, lässt sich auch daran ablesen, dass zur Übergabe im Gerätehaus an der Nagelschmiedstraße immerhin knapp die Hälfte des Löschzugs 31 um Zugführer Mario Utzerath erschienen war und zudem mit Harald Pütz, Axel Johnen und Walter Münchow gleich die komplette Wehrleitung. Harald Pütz bedankte sich im Namen der gesamten Wehr bei Rat und Verwaltung für die Unterstützung: „Wir versuchen, dies zurückzugeben, indem wir für die Bürger eine leistungsfähige Feuerwehr bereithalten.”

Das LF 10/6 hat rund 175.000 Euro gekostet und kann bei Bränden und kleineren technischen Hilfeleistungen eingesetzt werden. Es verfügt unter anderem über einen 600-Liter-Löchwassertank mit Schnellangriffseinrichtung und hat eine umfangreiche technische Beladung wie Stromaggregat, Beleuchtungssatz, Kettensäge und Tauchpumpe. Der neue Wagen bietet Platz für maximal neun Feuerwehrleute.
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