Eschweiler-Weisweiler - Literarisches Viertel in Weisweiler feiert Zehnjähriges

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Literarisches Viertel in Weisweiler feiert Zehnjähriges

Von: se
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Wolfram Behmenburg begeisterte beim Jubiläum des Literarischen Viertels mit seinem Programm „Klüngelbeutel-Solo: Lieder und Satiren zur Kirche“. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Weisweiler. Was haben Madrid, Marseille und Weisweiler gemeinsam? Sie besitzen alle ein literarisches Viertel. Dass die Weisweiler Variante jedoch eine ganz besondere ist, zeigte sich am Freitag. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens feierte die Veranstaltung „Literarisches Viertel“ Geburtstag.

Mit von der Partie waren nicht nur viele Gäste, die in die evangelische Kirchengemeinde gekommen waren, sondern auch ein ganz besonderer Programmpunkt. Doch dazu später mehr.

Begonnen hatte alles am 13. November 2003. Als sich 25 Teilnehmer trafen, um sich über Literatur auszutauschen. In den vergangenen zehn Jahren fand in den Räumen der Kirchengemeinde vierteljährlich ein Abend statt, an dem drei Buchbeiträge vorgestellt wurden.

Seit neun Jahren gehört auch der Publikumsbuchbeitrag mit zum Programm. Persönliche Lesungen und spannende Diskussionen machten die Veranstaltung so zu interessanten Literaturabenden.

Was ursprünglich als Kulturangebot für Weisweiler gedacht war, entwickelte sich rasch und wuchs immer schneller. Mittlerweile wurden an 40 Abenden 110 Bücher sowie ihre Autoren vorgestellt. Für den reibungslosen Ablauf sorgt das Team, bestehend aus Bärbel und Edgar Beckmann, Anikó Ecker, Veronika Joußen, Meggie und Georg Urbach sowie Pfarrer Wolfgang Theiler.

Am Freitagabend freuten sich Organisatoren und Besucher auf eine ganz besondere Premiere. Wolfram Behmenburg vom kirchlichen Kabarettensemble „Klüngelbeutel“ aus Köln war zu Gast und begeisterte mit seinem Programm „Klüngelbeutel Solo: Lieder und Satiren zur Kirche“. Darin nahm Behmenburg die Besucher mit auf eine „kleine musikalisch satirische Reise durch die bunte Kirchenwelt“.

Nicht nur der Kardinal Meisner und die Weihnachtsgeschichte wurden aufs Korn genommen. Von Beginn an hatte Behmenburg das Publikum auf seiner Seite und brachte es zum Lachen und Mitsingen. Natürlich durften auch Karnevalslieder, mit bekannten und neuen Texten so wie „Drink doch ene met“ oder „In der Kayjass“ nicht fehlen.

Dem Publikum gefiel das Programm außerordentlich gut. Es forderte nach dem Auftritt von Behmenburg sogar noch eine Zugabe. Anschließend ließ man den Abend noch gemütlich ausklingen.

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