Eschweiler - Lesermeinung zum Gutenbergviertel: Das Problem ist der schlechte Ruf

Weltmeisterschaft Weltmeister WM Pokal Russland Fifa DFB Nationalmannschaft

Lesermeinung zum Gutenbergviertel: Das Problem ist der schlechte Ruf

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Zu unseren Kampagnenthemen, bei denen wir die Meinung der Leser hören und lesen wollen, gab es im Internet einige Zuschriften. Zwei beschäftigen sich mit dem Gutenbergviertel, bei dem die Meinungen über die weitere Entwicklung durchaus auseinandergehen.

So schreibt Michael Vieth: „Die Gutenbergstraße hatte schon immer einen schlechten Ruf. Aber war sie denn wirklich immer so ein Problemviertel? Die Frage ist doch, wie ist sie dazu geworden? Oder ist sie das nur in den Köpfen der Eschweiler Bürger? Als Kind wusste man schon, dass da nicht unbedingt die Gutbetuchten wohnen, aber natürlich ist man zu Schulkameraden in der Gutenbergstraße zum Spielen gegangen. Oder auf den Sportplatz zum Fußballspielen.

Gefährlich war das nicht, egal, was auch immer man über die Siedlung sagen mochte. Der wirkliche Niedergang und wohl auch weitestgehend der Auslöser für das negative Denken über dieses Viertel (und damit auch über die Bewohner, die das mit Sicherheit nicht verdient haben) kam doch erst in den 90er Jahren, als längst fällige Renovierungen ausblieben, die Häuser und Umgebung immer ungepflegter wurde und tatsächlich einige Bewohner negativ auffielen. Dass solche Wohnblocks auch attraktiv und lebenswert sein können, sieht man doch an den Häusern entlang der Indestraße. Große, helle Wohnungen, gerade für Familien mit Kindern. Eigentlich gibt es diese Voraussetzungen doch auch in der Gutenbergsiedlung. Man muss nur etwas draus machen und vielleicht sind gerade die Spielplätze ein sehr gut gewählter Anfang.

Renovierte, gepflegte Häuser, kinderfreundliche Umgebung, ein wohnliches Umfeld mit Grünflächen, die auch zum Verweilen einladen und ein offener Umgang der Bewohner mit dem Viertel könnten aus dem verrufenen Soldatenwohnsilos ein neues Vorzeigeviertel machen. Der Weg dahin ist mit Sicherheit noch weit, aber es lohnt sich, ihn zu gehen.”

Peter A. Jungbluth äußert sich wie folgt: „Meine Meinung zur Gutenbergstraße. Ja was soll man dazu sagen. Das Problem ist das dieser Teil der Stadt einen sehr schlechten Ruf hat. Sobald man im Freundeskreis erwähnt, dass Wohnungen dort frei sind, heißt es: ?Oh Gott, ihr habt wohl nicht vor, dort hinzuziehen. Also dieser Teil von Eschweiler hat wirklich einen sehr schlechten Ruf. Mein Vorschlag: Abreißen und neu bauen. Man kann also tun was man will. Einmal negativ immer negativ.”

Diskutieren Sie, liebe Leser, weiter zu unseren Themen Gutenbergviertel, Blausteinsee, Kraftwerk/Energie, Sportanlagen, Kinderbetreuung, leere Ladenlokale, Ehrenamtler und leere Kassen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert