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Leben ohne den Stempel „krank”

Von: lbe
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Endlich neue Möbel: Durch die Spende des Rotary Clubs konnten im sozialpsychiatrischen Zentrum Triangel die Besucherräume teilweise neu gestaltet werden. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Mit stolzen 2300 Euro kann schon so einiges ermöglicht werden. Die Geschäftsführerin des sozialpsychiatrischen Zentrums „Triangel”, Katharina Schröder, hat sogar „sehr gut eingekauft”, denn eine große Anzahl neuer Möbel konnte angeschafft werden.

Durch die großzügige Spende des Sozialfonds des Rotary-Clubs Aachen Land war es möglich, die Besucherräume der Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Kranke und Angehörige teilweise neu zu gestalten.

Neue Sitzmöbel, Regale und Computertische lassen die Räumlichkeiten wohnlicher wirken, denn auch Besucher sollen sich dort wohl fühlen. Seit nun 25 Jahren betreut das sozialpsychiatrische Zentrum Kranke und ihre Angehörigen, rund 60 Menschen werden aktuell durch betreutes Wohnen unterstützt. „Im Vordergrund steht die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft”, so Katharina Schröder. So können psychisch Kranke in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und einen Weg zurück in die Normalität finden.

„Sie wohnen in ganz Eschweiler und leiden so nicht unter dem aufgesetzten Stempel krank”, so der Vorsitzende des Fördervereins für Rehabilitation psychisch Kranker und Behinderter, Dr. Wolfgang Hagemann. Um den Patienten Ängste und Unsicherheiten zu nehmen, werden sie in die Gesellschaft integriert.

Das Zentrum unternimmt kulturelle Ausflüge, so zum Beispiel der Besuch des Theaters in Aachen, und organisiert einmal im Jahr eine Ferienfahrt. In diesen Momenten fühlen sich Erkrankte ganz normal und stellen sich auch die Fragen: Was ziehe ich an? Oder: Wie verhalte ich mich im Theater?

Durch einen Freund des Rotary-Clubs, der das Haus „Triangel” zufällig entdeckt hatte, wurde der Kontakt hergestellt. „Wir wollen, dass das Geld an der richtigen Stelle ankommt”, so der Vorsitzende des Sozialfonds des Rotary-Clubs Aachen Land, Heinz Brosig. Denn der Rotary Club helfe dort, wo andere Institutionen an ihre Grenzen stoßen würden und suche daher gezielt aus.

Vor allem Eschweiler liege dem Club am Herzen und sei neben Stolberg Schwerpunkt der Unterstützung. So unterstützt er noch viele weitere Institutionen in Eschweiler, so unter anderem die Willi-Fährmann-Schule, den Lohner Hof und den Sozialdienst katholischer Frauen. „Wir tun, was wir können”, so Brosig.
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