Eschweiler - Landesamt misst: Wieviel Dreck haben Anwohner zu schlucken?

Landesamt misst: Wieviel Dreck haben Anwohner zu schlucken?

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Eschweilers Hauptverkehrsader: die Indestraße. Das Landesumweltamt misst nun die Schadstoffbelastung an der Straße, die viele gerne zurückgebaut, sprich: von vier auf zwei Fahrspuren verengt sähen.

Eschweiler. Wie dick ist die Luft in Eschweiler wirklich? Um das festzustellen, betreibt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Lanuv) ein Luftqualitäts-Üüberwachungssystem mit Messstationen, Feldmessgeräten und Passivsammlern. Mit ihnen wird die Luftqualität an besonders belasteten Orten erfasst.

Um der großen Zahl von Verdachtsfällen auf Grenzwertüberschreitung nachgehen zu können, setzt das Lanuv seit mehreren Jahren verstärkt Passivsammler ein - kleine Röhrchen, die ohne jede Energieversorgung Schadstoffe aus der Luft aufnehmen und anreichern können.

In Eschweiler wird eine Stickoxid-Messung auf Antrag der Bezirksregierung Köln wegen erhöhter Verkehrsbelastung durchgeführt. Die Messung ist auf einen Zeitraum von zwölf Monaten befristet.

Der Passivsammler wurde in Abstimmung mit der Stadt Eschweiler im Dezember an der Indestraße 83 installiert und in Betrieb genommen.

Mit den Messungen wird die Höhe der Luftbelastung festgestellt, insbesondere werden die für Stickstoffdioxid einzuhaltenden Grenzwerte beobachtet. Ziel ist es, die Grenzwerte für Luftschadstoffe nicht mehr zu überschreiten bzw. dauerhaft zu unterschreiten.
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