Eschweiler - L 238n: Worans genau hakt, wird jetzt geprüft

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L 238n: Worans genau hakt, wird jetzt geprüft

Von: Rudolf Müller
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Bürger machen Druck. Weshalb
Bürger machen Druck. Weshalb das Endstück der L 238n ihre Priorität verloren hat, will das Verkehrsministerium in Kürze unmittelbar der Bürgerinitiative mitteilen - mit Kopie an Eschweilers SPD. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Es sieht so aus, als müssen die Städte Eschweiler und Stolberg und vor allem die Mitglieder der Bürgerinitiative für den Weiterbau der L 238n im Stadtteil Pumpe ihre Hoffnungen auf Fertigstellung der Entlastungsstraße zwischen der Autobahnanschlussstelle Eschweiler und Stolberg doch noch nicht endgültig begraben.

Auf Vermittlung von SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling kam es am Donnerstagabend in Kalterherberg zu einem Gespräch eines Vertreters der Bürgerinitiative mit NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger, dem Kämmerling die Sachlage schilderte. Dabei habe er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Straße parteien- und städteübergreifend gewollt sei.

Kämmerling übergab Voigtsberger auch die Kopie eines Briefes der SPD-Ratsfraktion an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Darin betonen die Indestädter von einer erneuten Priorisierung des 3. Bauabschnitts der L 2378n nach dem Wahltag am 13. Mai auszugehen. Beim Besuch der Ministerpräsidentin Ende vergangener Wioche in Eschweiler war ein Gespräch über das Thema aus Zeitgründen nicht möglich gewesen.

Harry Voigtsberger habe sich erstaunt gezeigt und gefragt: „Wie kommen Sie denn darauf, dass die Straße nicht gebaut werde?!” Während die Prioritätenliste nur dazu diene, den Landesstraßenbau effektiver und schneller zu machen, in dem sofort baureife Projekte vorgezogen würden, liege die Herabstufung des 3. Bauabschnitts der L 238n an noch ungelösten Problemen. Meist seien dies Einsprüche von Bürgern oder Grundstücksangelegenheiten. Politische Gründe für die Herabstufung habe Voigtsberger als „völlig absurd” bezeichnet.

Voigtsberger, so habe er erklärt, kenne die Straße und die Situation vor Ort sehr genau: Der im nahen Raeren lebende NRW-Minister hatte sich 1999 als Stolberger Bürgermeister beworben. Die Situation sei ihm völlig klar. Welche konkreten Gründen zur Herabstufung geführt haben, habe er am Donnerstag allerdings nicht zu sagen gewusst, lasse die Angelegenheit aber nun im Ministerium prüfen, um dann der Bürgerinitiative unmittelbar zu antworten. Stefan Kämmerling: „Wenn die Hindernisse beseitigt seien, sei es durchaus möglich, dass der 3. Bauabschnitt im nächsten Jahr wieder hochgestuft werde.”

Die bisherige Planung sieht vor, dass die L 238 n in Höhe des Bahnhofs Aue nach Norden über die Inde führe, um dann unmittelbar neben dem Röhrenwerk nördlich der Inde durch die Indeauen und hinter dem Stolberger Klärwerk etwa 100 Meter vor dem Kreisel an der Münsterbachstraße auf die Eschweiler Straße zu führen.
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