Kunst-Duo auf farbenfroher Reise durch Zeit und Traum

Von: sh
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Möchten Besucher auf eine Entdeckungsreise durch „Zeit und Traum” schicken: (von links) Laudator Helmut Holt, die Künstler Christiane Mucha und Heinz Peter Kuck sowie SBZ-Leiter Bernhard Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Sonnendurchflutet erstrahlt das Foyer des Senioren- und Betreuungszentrums (SBZ) des Kreises Aachen an diesem Sonntag. Die perfekte Bühne für die farbintensiven Werke der beiden Künstler Christiane Mucha und Heinz Peter Kuck, die bis zum 28. Februar unter dem Ausstellungstitel „Zeit und Traum” 64 Gemälde in Eschweiler zeigen.

„Kunst bringt Leben in unser Haus. Durch sie entsteht immer wieder neuer Gesprächsstoff und neue Kontakte”, begrüßte SBZ-Verwaltungsdirektor die zahlreichen Vernissage-Gäste zur ersten Ausstellung des Jahres.

Erstmalig Kontakt hatten Christiane Mucha und Heinz Peter Kuck bereits während ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Akademie für Bildende Kunst in Düren.

Dort lernten sie unter anderem unter Direktor Helmut Holt, der nun die Laudatio auf seine ehemaligen Schützlinge hielt. „Die Ausstellung zeigt uns Werke, denen es gelingt, das Geheimnis ihrer Bilder zu bewahren”, lud Holt den Betrachter ein, mehr als nur einen flüchtigen Blick zu riskieren. „Hinsehen macht leichter”, lautete sein Ratschlag.

Heinz Peter Kuck stellt vorrangig Bilder aus, die seine ganz eigenen Sichtweise auf die (regionale) Architektur und Landschaft wirft. Dabei bedient er sich zwar meist fotografischer Vorbilder, verfremdet diese dann aber mit einer ausdrucksstarken Farb- und Perspektivwahl. Der 1947 in Langerwehe geborene Künstler fordert so den Betrachter heraus, Objekte wie beispielsweise die Laufenburg, das Schloß Merode oder das Eifelörtchen Kornelimünster zu erkennen. Vor allem aber zeigt er Kunstinteressierten in seinen Gemälden eine intensive Wahrnehmung des Gesehenen.

Christiane Mucha legt in ihrem Werk sehr viel Wert auf Räumlichkeit und Tiefe. Die 1964 im ostfriesischen Emden geborene Künstlerin malt hauptsächlich Landschaften und Figuren. Motive findet sie in ihrer Heimat, auf Reisen, oder aber sie realisiert Traumbilder und Kindheitserinnerungen.

Die Ausstellung „Zeit und Traum” möchte Besucher aus dem Alltag entführen. „Das Ziel ist das Entdecken selbst”, formulierte es Helmut Holt während der kleinen Eröffnungsfeier, die musikalisch vom Duo Horst Berretz (Klavier) und Maike Hartmann (Querflöte) begleitet wurde.
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