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Klares Ziel: Der Aufstieg soll her

Von: tob
Letzte Aktualisierung:
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Nächstes Jahr wieder in der Kreisliga B? Der SV St. Jöris will sich die Meisterschaft in der C-Liga sichern.

Eschweiler-St. Jöris. Wilfried Lisowski ist kein Freund von Understatement. Während so mancher Trainer die Favoritenrolle in der kommenden Fußballsaison munter weiterschiebt, sagt der Trainer des C-Ligisten SV St. Jöris: „Das Ziel ist ganz klar der Aufstieg!“ Und er ergänzt: „Ich behaupte, dass wir die Mannschaft dazu haben.“

Lisowski ist in der Winterpause vom Nachbarn Sportfreunde Hehlrath nach St. Jöris gewechselt. Es ist nicht das erste Mal, dass er dort aktiv ist. Als er im Winter kam, wollten viele Spieler weg, sagt der Trainer. Das Blatt hat sich trotz des Abstiegs gewendet. Nur drei Spieler haben den Verein verlassen, gleich sechs neue Spieler begrüßt der Trainer in seinem Kader. Neben Torwartroutinier Uli Herzog hat er fünf seiner ehemaligen Schützlinge aus Hehlrath nach St. Jöris gelockt. „Das sind alles richtig gute Verstärkungen“, sagt Lisowski und betont gleichzeitig, dass er bereits richtig gute Spieler in der Mannschaft hatte.

Mit der Vorbereitung ist der Trainer sehr zufrieden. Alle Spieler hätten sehr gut mitgezogen, das Miteinander sei sehr gut. „So einen Zusammenhalt wie jetzt habe ich in fünf Jahren in Hehlrath nicht erlebt“, so der Trainer. Die Resultate stimmen den Trainer ebenfalls positiv. Höhepunkt war sicher der dritte Platz bei der Stadtmeisterschaft gegen Hehlrath. Dabei hatte die Mannschaft am Morgen des selben Tages ein schweres Pokalspiel gegen den SV Eilendorf absolvieren müssen. Auch an den 1:0-Sieg im Pokal gegen Hertha Mariadorf erinnert er sich gerne.

Für die gute Stimmung sei nicht zuletzt der Vereinsvorsitzende Rudi Bittins verantwortlich, der „richtig was auf die Beine“ stelle. Lisowski betont zudem, dass es seitens des Vereins keinerlei Vorgaben gebe. Der Aufstieg ist das Ziel des Trainers.

Dass der Aufstieg kein Selbstläufer wird, weiß Wilfried Lisowski selbstredend. „Zum Aufstieg gehört auch Glück dazu.“ Vor allem vom Verletzungspech müsse die Mannschaft verschont bleiben. Und genau das treibt ihm ein paar kleine Sorgenfalten auf die Stirn. Allzu breit ist sein Kader nicht. Wenn Stammspieler ausfallen, könne es problemtisch werden. Zwei Leistungsträger hat es bereits erwischt. Sein Sohn Michael fällt mit einem Schlüsselbeinbruch noch eine Weile aus, zudem plagt sich Mittelfeldspieler Christian Bittins mit einer Knieverletzung.

Lisowski will zum Start daher lieber kein Risiko eingehen. Das Auftaktprogramm stuft er als „nicht allzu schwer“ ein. Auf dem Weg zum Aufstieg sieht er „sehr wenig Konkurrenz“. Warden hat er als Rivalen ausgemacht.

Die guten Resultate aus der Vorbereitung will er mit seinem Team bestätigen. St. Jöris beginnt Sonntag mit einem Heimspiel gegen Mausbach. Anstoß: 15 Uhr.

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