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Kita in Nothberg bietet Betreuung bis 21 Uhr an

Von: se
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Tiere spielen in der Kindertageseinrichtung Immenhof, die von Sabrina Schumacher geleitet wird, eine wichtige Rolle. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler-Nothberg. Eine Kindertageseinrichtung, die ihre Öffnungszeiten an die Schichtdienstpläne der Eltern anpasst, ist die Kita Immenhofkinder. Von montags bis freitags sind Leiterin Sabrina Schumacher und ihre Mitarbeiterinnen ab 5.30 Uhr vor Ort. Bis 21 Uhr ist die Kita geöffnet.

Natürlich dürfe die Höchstverweildauer der Kinder nicht länger als neun Stunden sein, sagt Schumacher, die im Jugendhilfeausschuss der Stadt Eschweiler auf der erste Jahr der Einrichtung zurückblickte.

Die Betreuung in der Einrichtung ist in zwei unterschiedliche Zeitpläne eingeteilt. Die frühe Betreuung findet zwischen 5.30 Uhr und 14.30 Uhr statt. Die späte Betreuung startet um 12 Uhr und endet um 21 Uhr. Die Eltern geben durch ihre Schichtpläne an, zu welcher Zeit ihr Kind betreut werden soll. Wie das genau funktioniert, erklärt Schumacher so: „Die Eltern geben uns ihre Dienstpläne an die Hand und wir richten uns dann danach.“

Kita ist derzeit „voll belegt“

Beliebt ist die Kita jedoch nicht nur bei Eltern, die im Schichtdienst arbeiten. „Wir haben auch viele Eltern, die einen weiten Arbeitsweg haben“, so Schumacher. Momentan gibt es in der Einrichtung in Nothberg zwei Gruppen, die aus jeweils 20 Kindern, die zwischen zwei und sechs Jahre alt sind, bestehen. Damit sei die Kita „voll belegt“, sagt Schumacher. Derzeit sind zwölf Eltern auf die Öffnungszeiten angewiesen. Im kommenden Kindergartenjahr sollen es sogar 25 sein. Die Kernzeiten der Betreuung liegen zwischen 7 und 18 Uhr.

Die Leiterin spielt sogar schon mit dem Gedanken, die Einrichtung zu vergrößern. „Drei Gruppen wären natürlich optimal“, meint sie. Doch die Suche nach geeignetem Personal gestaltet sich schwierig. „Es ist immer schwer, Fachpersonal zu finden“, ist sich Schumacher sicher. Momentan ist die Einrichtung auf der Suche nach einer sechsten Fachkraft. Schließlich seien die Betreuungszeiten mit nur fünf Personen nicht immer einfach zu stemmen.

Im August 2013 eröffnete die Kindertageseinrichtung. Die Idee entstand allerdings bereits 2010. Vor zwei Jahren knüpfte man Kontakt zum Jugendamt. Im März des vergangenen Jahres konnte mit dem Umbau des Geländes In den Benden begonnen werden. „Im ersten Jahr war es uns wichtig, den Bedarf der Stadt Eschweiler abzudecken“, sagt Schumacher. So nahm die Kita nicht nur Nachwuchs auf, dessen Eltern im Schichtbetrieb tätig sind. Doch die Nachfrage wurde mit der Zeit immer größer.

Abend mit Ponys verbringen

Im Jugendhilfeausschuss interessierte man sich besonders dafür, wie man die Abende gestalte. „Abends holen wir gemeinsam mit den Kindern die Ponys rein, bürsten sie und machen dann Abendbrot“, so Schumacher. Die Ponys sind jedoch nicht die einzigen Tiere in der Einrichtung. Momentan werde der Kaninchenstall von fleißigen Eltern umgebaut. Sie halfen auch dabei, eine Nestschaukel auf dem Gelände aufzubauen und organisierten einen St.-Martins-Zug für die Kleinen.

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