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Kinder eifern einem großen Maler nach

Von: anka
Letzte Aktualisierung:
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Präsentierten stolz ihre bunten Bilder: Die Kinder der Ferienspiele des Kids-Klub der Offenen Ganztagsgrundschule Eduard-Mörike gestalteten tolle Werke nach dem Vorbild des Künstlers Paul Klee. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. Wer war oder ist eigentlich Paul Klee? Ein Poet, ein Maler oder doch jemand ganz anderes? Und was hat dieser besagte Mann mit den Ferienspielen der Offenen Ganztagsbetreuung und des Kids-Klubs der Katholischen Grundschule Eduard-Mörike unter der Trägerschaft des Deutschen Kinderschutzbundes Eschweiler zu tun?

Ganz einfach: Paul Klee ist das große künstlerische Vorbild der rund 25 Grundschulkinder, die in diesen Tagen die Maltechniken der berühmten Persönlichkeit kennenlernen und damit selbst eigene Kunstwerke kreieren.

„Paul Klee war ein junger Künstler, der heute 130 Jahre alt wäre”, erzählt Lea, die gemeinsam mit ihren Freunden auf Spurensuche des berühmten Malers geht und inzwischen einiges über den großen Künstler des vergangenen Jahrhunderts berichten kann.

Ausgeschmückt

Doch als am Montag das Ferienprogramm unter dem Motto „Bildgestaltung - Tanzende Zeichen nach Paul Klee” seinen Anfang nahm, wusste zunächst eigentlich keines der Kinder, was es mit dem Künstler genau auf sich hat. Deshalb führten die Betreuerinnen mit einem informativen Einstiegskurs in das Thema ein. „Wir haben einen Steckbrief vorgelesen und Bilder betrachtet”, erläutert Petra Metzen, dass die Kleinen zu Beginn erst einmal Wissen erwerben sollten, bevor es ans eigene Ausprobieren ging.

Und genau dafür war dann der Dienstag vorgesehen: Mit Malkitteln, Pinseln und jeder Menge Farbmaterial bewaffnet, ließen die Grundschüler Farben fließen, was das Zeug hielt. „Wir haben Aquarellfarben auf Wasser tropfen lassen, und dann verschwommen die Farben auf dem Papier”, berichtet Lea weiter.

Und die Ergebnisse dieser speziellen Technik konnten sich mehr als sehen lassen. Schließlich verlaufen die Farben immer anders, so dass jedes Werk ein Unikat ist. Das i-Tüpfelchen der Arbeiten war jedoch der Mittwoch: Zur endgültigen Fertigstellung der Bilder tanzten im wahrsten Sinne des Wortes die verschiedensten Zeichen über die Blätter.

Mit Kohlestiften schmückten die jungen Künstler nämlich ihre Aquarelle aus. Die einen wählten chinesische oder ägyptische Schriftzeichen, andere wiederum entschieden sich für Formen oder verzierten ihre Namen - damit waren die Bilder am Ende ein absoluter Hingucker, genauso wie die des berühmten Künstlers.

„Am Beispiel von Paul Klee sollen die Kinder die Vielseitigkeit der Kunst entdecken, und durch kindgerechte Wissensvermittlung wollen wir das Interesse an der Malerei wecken”, betonte Petra Metzen, wie wichtig es sei, dass die Kids die Möglichkeit zum Ausleben der eigenen Fantasie und Kreativität haben.

Während die erste Woche ganz im Zeichen der Bildgestaltung stand, begrüßen die Ferienspieler in der kommenden Woche das neue Jahr mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem die von einem thailändischen Restaurant gespendeten Glückskekse verspeist werden. Außerdem greifen die Kinder zu Kleber, Schere und Stift und stellen damit Kalender für 2010 her, bevor zum Abschluss der Ferienspiele das Kino in den festen Besitz der jungen Künstler kommen wird.
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