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Keine Spielhalle an der Aachener Straße

Von: pan
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Um Ansiedlungen von Spielhallen und Einzelhandelsbetrieben mit sogenanntem zentrenrelevanten Sortiment zu unterbinden, passt die Stadt seit Jahren die Bebauungspläne an.

Beim Planungs-, Bau- und Umweltausschuss, der am Donnerstag, 22. September, um 17.30 Uhr im Ratssaal tagt, wird über den Plan Nummer 233 diskutiert, der den Bereich der Aachener Straße zwischen alter Lederfabrik und Einmündung Dreieckstraße umfasst. Die Größe des Areals beträgt etwa 3,6 Hektar.

An der Aachener Straße stehen einige Gewerbeflächen seit Monaten leer. Laut Stadtverwaltung hat es dort Anfragen zur Ansiedlung von Vergnügungsstätten gegeben, was aus städtebaulicher Sicht nicht erwünscht sei. Allerdings fehlt bisher die rechtliche Grundlage für eine Ablehnung, die der bald geänderte Bebauungsplan hingegen liefert.

Ähnliche Anpassungen hat es in den vergangenen Jahren auch schon bei anderen Gewerbegebieten Eschweilers gegeben. Sie sollen verhindern, dass bestimmte Geschäfte auf der „grünen Wiese” gebaut werden und dort die günstige Anbindung an der Autobahn nutzen. Allerdings ist zu befürchten, dass mehr Kunden die Geschäfte der Innenstadt meiden. Dies ist auch politisch ausdrücklich nicht erwünscht.

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