Keine Einschränkung am See

Von: Rudolf Müller
Letzte Aktualisierung:
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Pro Freizeitsee: Willi Bündgens

Eschweiler. Am und im Blausteinsee regieren auch in Zukunft die Wassersportler und nicht etwa die Armleuchteralgen. Eine Unterschutzstellung zusätzlicher Bereiche der Wasserfläche kommt nicht in Frage.

Das unterstrich am Montag der Eschweiler CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Städteregionsabgeordnete Willi Bündgens im Gespräch mit unserer Zeitung. Seitens der CDU-Städteregionsfraktion sei klar, dass der See in erster Linie Freizeitzwecken diene und nicht etwa Naturschutzbelange im Vordergrund stünden.

Das von der Städteregion mit der Erstellung des Landschaftsplans VII beauftragte Planungsbüro lanaplan hatte unter Hinweis auf breite Vorkommen der so genannten Armleuchteralgen, die eine sehr gute Wasserqualität indizieren, die Absicht verfolgt, nicht nur größere Teile des Ufers, sondern auch des Sees selbst unter Schutz stellen zu lassen. Dies aber hätte eine Verdrängung der Wassersportler zur Folge und würde dazu führen, dass auch die touristischen Aktivitäten am See zum Erliegen kämen, wie Eschweilers SPD-Fraktionsvorsitzender Leo Gehlen im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss betonte.

„Auch für die CDU hat von Anfang an der Freizeitgedanke das Werden des Sees bestimmt”, unterstreicht nun Willi Bündgens. Die von den Gutachtern betonte hervorragende Wasserqualität des Sees sei trotz der bisherigen Nutzung durch Taucher, Segler, Surfer und Schwimmer zustande gekommen - deshalb sei kein Grund zu sehen, diese Nutzung nun einzuschränken.

Strittig war bisher, ob die unsprünglich festgelegte Schutzzonengrenze im Norden des Sees mit der von der See-GmbH angebrachten Absperr-Bojenkette übereinstimmt. Nach Ansicht der Gutachter liegt die Absperrung zu nah am Ufer. Bündgens: „Wir gehen davon aus, dass die Absperrung ni cht weiter in den See hinein versetzt wird, sondern da bleibt, wo sie jetzt ist.”
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