Eschweiler - Kalle Pohl im Talbahnhof: Von der Karibik bis Merzenich

Kalle Pohl im Talbahnhof: Von der Karibik bis Merzenich

Von: se
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Heimspiel im Talbahnhof: Kalle Pohl. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Eine Reise durch das bewegende Leben von Kalle Pohl erwartete die Gäste am Mittwochabend im Kulturzentrum Talbahnhof. Der Kabarettist gastierte mit seinem Programm „Du bist mir ja einer!“ in der Indestadt und erzählte von gestern und heute, Himmel und Hölle sowie der Karibik und seinem Geburtsort Merzenich.

Ein beliebtes Thema war an diesem Abend der Urlaub. Doch diesen verbringt Pohl nicht gerne in der Karibik, denn dort gebe es schließlich schlanke und große Eingeborene und Pohl habe sich noch nie „so klein und fett gefühlt“ wie dort. Auch auf Cluburlaube kann der Kabarettist verzichten. Zwar gebe es viele verschiedene Thementage, jedoch „ist das Essen jeden Tag dasselbe.“ Doch die wichtigste Regel beim Urlaubmachen sei immer noch folgende: „Man sollte da ankommen, wo man hin will.“

Auch das Thema Männer und Frauen beschäftigte den Kabarettisten an diesem Abend. So hatte Pohl für die Herren im Saal einige gute Tipps auf Lager: „Männer, die klein, dick und alt sind, sollten möglichst reich sein und auffällig hinfällig.“

Nach der Pause wurde es dann etwas persönlicher. Pohl erzählte von seiner Kindheit und den Erlebnissen in der Kneipe seiner Eltern. „Auf keiner Schauspielschule lernst du, was du da zu sehen kriegst.“ Doch er blickte nicht nur in seine Vergangenheit und berichtete aus seiner Kindheit und der Kochlehre, sondern wagte auch einen Blick in die Zukunft: „Hot pants werden die Stützstrümpfe von morgen sein.“

Lachtränen waren an diesem Abend im Publikum keine Seltenheit, und so verwunderte es kaum, dass es am Ende des Programms noch eine Zugabe forderte. Bei dieser griff Pohl, wie auch das ein oder andere Mal während seines Programms, zum Akkordeon und gab ein „Schangson“ über sich selbst zum Besten. In diesem kam er zu dem Schluss: „Ich bin gar nicht klein, ich seh´ nur so aus.“

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