Jugendliche Vandalen richten jede Menge Schäden an

Von: pol-dn
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Langerwehe. Späte Reue hat zwei elf und 13 Jahre alte Jungen am frühen Sonntagmorgen getrieben.

Die beiden hatten bei Einbrüchen und Sachbeschädigungen im Ortsteil Jüngersdorf den Bereich kindlicher Neugier längst verlassen und stattdessen eine Serie erheblicher Straftaten hingelegt.

Während andere Gleichaltrige in der Zeit zwischen 8 Uhr und 9.20 Uhr möglicherweise das Kinderprogramm im Fernsehen verfolgten, hatten die zwei Minderjährigen aus Langerwehe und Eschweiler bei einem Streifzug im Umfeld von Hausbaustellen in der Straße An der Lochmühle Übles im Sinn.

Beim Umherstromern entdeckten sie zunächst einen schlecht versteckten Zugangsschlüssel für einen Bauwagen, den sie sogleich öffneten und nach Brauchbarem durchsuchten.

Sie entwendeten einen Heizlüfter, ein Notizbuch, mehrere Brecheisen und fanden auch eine Handvoll weitere Schlüssel, so dass sie noch vier weitere Baustellenwagen betreten und durchforsten konnten.

Auch daraus entnahmen sie Utensilien und transportierten ihr Diebesgut zu derzeit noch unbewohnten Reihenhäusern, an denen sie insgesamt vier Zugangstüren mittels der Stemmeisen gewaltsam aufhebelten.

In einer Wohnung deponierten sie ihre Beute und hinterließen auf ihrem weiteren Weg durch die Siedlung vandalistische Spuren. Mit den Eisen brachen sie einen Briefkasten von der Wand, zerschlugen eine Fensterscheibe und in einer Tiefgarage auch die Glasscheibe eines Notschlüsselkästchens.

Mehrere Feuerlöscher wurden aus den Halterungen entnommen und auf den Boden gestellt. Um noch mehr Unfug zu treiben, wollten sie dann auch in eine weitere Tiefgarage eines jedoch bewohnten Hauskomplexes eindringen. Da sie das Rolltor nicht öffnen konnten, warteten sie versteckt ab, bis dass jemand hinausfuhr.

Bevor das Tor sich schloss, blockierten sie es mit einer zwischen gestellten Brechstange und schlüpften hinein.

Glücklicherweise waren sie jedoch von einem Anwohner beobachtet worden, der die Polizei hinzu rief. Während die Beamten dann an den aufgebrochenen Wohnungen erste Spuren sicherten, kehrten die beiden Jungtäter in Begleitung ihrer Eltern reumütig zurück und gestanden alles ein.

Ihr mehr als fragwürdiges Verhalten, bei dem Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro entstanden war, wurde in einer Strafanzeige dokumentiert und wird sicherlich zu einem erhöhten Augenmerk der Polizei führen.

Die Schadensregulierung ist dagegen Privatsache und könnte wohl auch die Taschengeldkasse über einen sehr langen Zeitraum erheblich belasten.
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