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Job als Herausforderung: „Ich pack das!”

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Fit werden für den Einstieg in eine Beruifsausbildung: Jedes jahr bietet RWE im rheinischen Revier 50 Hauptschülern ohne Abschluss einen Platz im Programm „Ich pack das”. Foto: RWE

Eschweiler. Mehr als 400 Teilnehmer haben bei RWE Power seit Projektbeginn die Qualifizierungsinitiative „Ich pack das!” durchlaufen. Weitere 65 junge Menschen starten Anfang Oktober.

Damit macht das Unternehmen junge Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz bekommen konnten, fit für den Ausbildungsmarkt. Der Erfolg des Programms zeigt sich an der hohen Vermittlungsquote der Teilnehmer in eine Ausbildung von durchschnittlich 80 Prozent.

Seit Oktober 2004 bietet der Stromproduzent im rheinischen Revier jährlich rund 50 Hauptschülern ohne Lehrstelle einen Platz im „Ich pack das!”-Programm. Die jeweils ein Jahr dauernde Maßnahme findet an den vier großen Ausbildungszentren der RWE Power in Grevenbroich-Gustorf, Frechen-Grefrath, Bergheim-Niederaußem und Eschweiler-Weisweiler statt und bereitet junge Leuten in Theorie und Praxis auf das Berufsleben vor. Hauptzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Hauptschulabschluss haben und eine Berufsausbildung im Metallbereich anstreben.

Sprungbrett ins Berufsleben

Dominic Fischer ist einer der „Ich pack das!”-Teilnehmer und ein Beispiel dafür, wie das Qualifizierungsprogramm jungen Menschen den beruflichen Weg ebnen kann: Im Oktober 2010 begann der ehemalige Schüler mit der Initiative am Ausbildungszentrum Gustorf. „Die Maßnahme von RWE Power war mein Sprungbrett in die Ausbildung”, erklärt der 19-Jährige.

„Eine Einweisung in die ersten praktischen Arbeiten und die Vertiefung der Mathe-Grundlagen standen täglich auf dem Stundenplan. Das hat mir sehr geholfen, denn Sicherheit und Routine beim Lösen von Mathematikaufgaben sind Voraussetzungen, um einen Einstellungstest zu bestehen.” Mit der Vorbereitungsmaßnahme gelang es Dominic Fischer Anfang August einen Ausbildungsplatz zur Fachkraft für Lagerlogistik zu bekommen.

Ebenso erfolgreich absolvierte Andreas Langkau im Ausbildungszentrum Weisweiler 2009 das „Ich pack das!”-Programm. „Die Maßnahme bei RWE Power hat mich auf meinem Weg ins Berufsleben wirklich unterstützt. Wie man an meinem Beispiel sieht, haben die Tipps der Ausbilder wirklich etwas gebracht.” Der 21-Jährige hat heute seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker in der Tasche.

Im Ausbildungszentrum Grefrath startete 2007 die Berufsinitiative für Domenic Smith. Ihm hat das Programm zu einem Ausbildungsplatz als Industriemechaniker bei RWE Power verholfen. Heute sagt der 22-Jährige: „Während des Programms habe ich gemerkt, dass ich viel mehr kann, als ich dachte. Das hat mir Selbstvertrauen und Sicherheit gegeben.”

Ein weiterer Teilnehmer hat es durch das Programm geschafft, direkt bei RWE Power Fuß zu fassen. „Die „Ich pack das!”-Maßnahme im Ausbildungszentrum Grefrath hat einfach nur Spaß gemacht. Von da an war ich wieder sehr motiviert eine Ausbildungsstelle zu finden”, betont der heute 23-jährige Pascal Spring. 2010 beendete er das Qualifizierungsprogramm und macht nun am Standort Bergheim eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker.

RWE investiert allein bis 2011 rund 1,3 Millionen Euro in das konzernweit laufende Programm, ohne dass dafür öffentliche Mittel in Anspruch genommen werden. Jährlich werden so insgesamt 100 junge Menschen auf die Anforderungen einer Berufsausbildung vorbereitet. „Selbstvertrauen aufbauen, Teamgeist entwickeln und berufliche Perspektiven schaffen. Das sind einige der Ziele, die wir mit der Initiative für die Teilnehmer erreichen wollen”, erläutert Bert Wallraf, Leiter Ausbildung der RWE Power.

„Wir sind uns als in der Region verwurzeltes Unternehmen unserer sozialen Verantwortung bewusst und wollen durch den Aufbau einer soliden Basis die berufliche Perspektive verbessern und den Einstieg in den Ausbildungsmarkt erleichtern. Dabei gilt es, bisher unerkannte Talente zu fördern - aber auch zu fordern”, betont Wallraf.

Bewerbungstraining

Ein Augenmerk des Programms liegt darauf, Dinge zu trainieren, die für die tägliche Arbeit in einem Betrieb wichtig sind: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamgeist sowie Lern- und Leistungsbereitschaft. Begleitet wird das Programm von erfahrenen Ausbildern der RWE Power. Verschiedene Praktika und ein intensives Bewerbertraining runden die Maßnahme ab, die auch Freiraum für individuelle Förderung lässt. Das Spektrum der Ausbildungsberufe, in die die Teilnehmer intern oder extern vermittelt werden, ist breit gefächert: Es reicht vom Industriemechaniker bis hin zum Fachlagerist, vom Mechatroniker bis zum Zerspanungsmechaniker.

Ausbildung hat bei RWE Power Tradition. Das Unternehmen investiert durch eine fundierte Ausbildung in die Zukunft junger Menschen. Derzeit erlernen rund 1000 Auszubildende einen von insgesamt 23 angebotenen Berufen an den zehn Ausbildungsstandorten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern. Etwa 250 Neueinstellungen verzeichnet RWE Power pro Jahr.
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