Joan Miró: Grundschüler aus Dürwiss verschönern ihren Klassenraum

Von: se
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Kreativität gefragt: Die Schüler der Klasse 1b basteln bunte Figuren aus Stoffresten und Drähten. Foto: Sonja Essers
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Referendarin Frauke Jansen verschönert den Flur vor dem Musikraum mit einer phantasievollen Note.

Eschweiler-Dürwiß. In der Katholischen Grundschule (KGS) Dürwiß wird in dieser Woche fleißig gemalt und gebastelt. In der Projektwoche dreht sich in diesem Jahr alles um den bekannten Künstler Joan Miró. Der Spanier ist vielen vor allem durch seine surrealistischen Bilder ein Begriff und nun auch für die Kinder der KGS Dürwiß kein Fremder mehr.

Schließlich haben sie in der vergangenen Woche viele wichtige Informationen über den Maler, Grafiker, Bildhauer und Keramiker erfahren. In Anlehnung an seine Werke gestalten die kleinen Künstler nun Gemälde und Phantasiefiguren und tragen so kreativ zum Motto der Projektwoche „Wir verschönern unsere Schule“ bei.

Die dritten und vierten Klassen bemalen 20x50 cm große Leinwände, die später einmal die Holzgarderoben vor den Klassenräumen verschönern sollen. Auch die 26 Schüler von Klassenlehrerin Ruth Rickes lassen ihrer Kreativität freien Lauf und versuchen verschiedene Figuren auf die Leinwand zu bringen. „Wenn wir die Bilder später aneinanderreihen, ergeben sie ein Farbband, das sich durch die ganze Schule zieht“, erzählt Rickes.

Während die Schüler der 3a ihre mit Bleistift vorgezeichneten Gemälde mit Farbe ausmalen, wird im Raum nebenan fleißig gebastelt. Die Schüler der Klasse 1b fertigen aus Stoffresten, Zahnstochern, Drähten und Pfeifenputzern bunte Phantasiefiguren an. Klassenlehrer Steven Zimmermann ist von dem Talent der Kleinen begeistert: „Die Kinder haben sich die Figuren selbst ausgedacht“, sagt er und ergänzt: „Ab und an haben einige Eltern und ich zwar helfen müssen, aber den größten Teil haben die Schüler selbst gemacht.“ Den Kindern hat die schöne Abwechslung zum Schulalltag besonders viel Spaß gemacht. Sie geben ihren Phantasiefiguren den letzten Feinschliff und präsentieren sie anschließend stolz ihren Mitschülern.

Dass die Durchführung einer Projektwoche jedoch neben dem ganzen Spaß auch eine Menge Arbeit ist, weiß Elisabeth Schmücking. Die Klassenlehrerin der 2b gestaltet gemeinsam mit ihren 26 Schülern den Musikraum der Schule und freut sich besonders über die tatkräftige Unterstützung der Eltern.

„Wir haben eine sehr aktive Elternschaft, die uns in der Projektwoche unterstützt“, meint Schmücking und fügt hinzu: „Sie haben viele tolle Ideen und setzen diese auch um.“

Während die Kinder fleißig Noten und Musikinstrumente malen, die später laminiert die Wände des Raumes schmücken, malen zwei Mütter Notenlinien an die Wand. „Hier wird später ein Teil unseres Schulliedes stehen“, erklärt Schmücking.

Im Flur vor dem Musikraum zeichnet Referendarin Frauke Jansen konzentriert eine große phantasievolle Note an die Wand. „Dieses Motiv haben die Schüler sich selbst ausgedacht“, berichtet sie und zieht vorsichtig die vorgemalten Linien nach.

Auf dem Schulfest am 25. Mai können Eltern, Lehrer und Schüler dann die Ergebnisse der Projektwoche bestaunen. Damit dieses ein voller Erfolg wird haben die Kinder bereits im Vorfeld kräftig mitgearbeitet „Die Plakate für unser Schulfest haben die Kinder mitgestaltet. Auch sie sind in Anlehnung an den Künstler Joan Miró entstanden“, so Ruth Rickes.

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