Jetzt kann die Kreisliga A kommen

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Das stärkste Team der Kreisliga B Düren steht bereits als Meister fest: Rhenania Lohn feierte den verdienten Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Rhenania Lohn ist Meister! Das ist die beste Botschaft nach dem Spiel gegen Jackerath. Ansonsten war der Auftritt der Schepp-Schützlinge nicht meisterhaft. Der Tabellenletzte der Kreisliga B Düren machte es dem Tabellenführer aus Lohn beim 1:2 sehr schwer.

Zu keinem Zeitpunkt konnte der Gast sein bekanntes Sturmspiel aufziehen. Leichtfertig wurden in der Anfangsphase reihenweise gute Torchancen vergeben. Und so kam es, wie es kommen musste: Die engagierten Gastgeber erzielten überraschend den 1:0-Führungstreffer. Torwart Dirk Müller war ohne jede Chance.

Doch von diesem Schock war Lohn schnell erholt. Abwehrchef Günter Pesch schlug einen langen Ball auf Koray Temel, der dieses Mal als Vorbereiter für René Pütz fungierte. Die Flanke verwandelte Pütz mit einer wahren Kopfballgranate ins Jackerather Tor. Nun plätscherte das Spiel dahin und keine Mannschaft kam zu weiteren guten Aktionen. Glücklicherweise unterbrach der gute Schiri das Spiel zur Halbzeit.

Trainer Josef Schepp fand wohl die richtigen Worte in der Kabine: Nach der Halbzeit ging die Rhenania die Partie etwas engagierter an und kam auch zu guten Gelegenheiten, in Führung zu gehen. Doch die Jackerather kämpften bravourös und hätten das Unentschieden verdient gehabt. Schließlich war es wieder Koray Temel, Lohns Torgarant, der mit einem schönen Kopfball das 2:1 erzielte. Rafael Wolff brachte dieses Mal eine genaue Flanke in den Strafraum und diese Chance ließ Temel sich nicht nehmen.

Für Lohn wurde es auch Zeit, war doch schon die 89. Minute angebrochen. Rhenania Lohn musste mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft auflaufen. Am Ende wurde gar Koordinator Uli Herzog eingewechselt. Trainer Schepp war ebenso froh, auf Önder Koc, eigens für das Nachholspiel aus Wuppertal angereist, zurückgreifen zu können.

Am Sonntag geht es zum SV Linnich. Anstoß ist um 15 Uhr. Klar, dass Lohn die weiße Weste behalten möchte.
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