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Jeder Cent für die Feuerwehr ist gut investiertes Geld

Von: Andreas Röchter
Letzte Aktualisierung:
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Seit 30 Jahren Geschäftsführer der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler: Mit Helmut Greven (2. v. l.) freuen sich Walter Münchow, Axel Johnen, Harald Pütz und Rudi Bertram über das Jubiläum. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. 9588 Einsätze, 15.228 Einsatzstunden, 5204 Notfälle und 3316 Krankentransporte im Jahr 2008 - beeindruckende Zahlen, die die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Dürwisser Festhalle präsentierte.

„Hinter uns liegt ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr. Die erbrachten Leistungen sind nur mit hoher Motivation und großem ehrenamtlichem Engagement möglich”, betonte Stadtbrandinspektor Harald Pütz und dankte den insgesamt 516 Feuerwehrmännern- und -frauen der Indestadt. „Nicht zuletzt der demografische Wandel zwingt uns weiterhin zur verstärkten Jugendarbeit. Doch durch unsere 102 Mitglieder der Jugendfeuerwehr haben wir derzeit keine Nachwuchssorgen und sind damit für die Zukunft gut aufgestellt”, blickte der Leiter der Feuerwehr nach vorne.

Dies unterstrich auch Geschäftsführer Helmut Greven, der dieses Amt seit nunmehr 30 Jahren ausübt und deshalb am Ende der Versammlung geehrt wurde. „Wir schöpfen aus unserer Jugendarbeit. 99 Prozent unserer momentan 269 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen stammen aus der Jugendfeuerwehr”, stellte er die Bedeutung der Nachwuchsarbeit für die Freiwillige Feuerwehr in Eschweiler noch einmal heraus. Und machte deutlich, wie groß der Aufwand aller Beteiligten ist: „Im vergangenen Jahr opferten unsere Mitglieder 33850 Stunden ihrer Freizeit für die Ausbildung.”

Fast 6000 Stunden Ausbildung

Jannik Clemens, Sprecher der Jugendfeuerwehr, gab anschließend einen Einblick in die Arbeit der Nachwuchsfeuerwehrleute. „5737 Stunden entfielen in 2008 auf die feuertechnische Ausbildung, insgesamt wurden mehr als 13.000 Stunden an Leistungen erbracht”, verkündete er nicht ohne Stolz.

„Dies alles sind beeindruckende Zahlen. Deshalb kann man nur Danke sagen”, erklärte Bürgermeister Rudi Bertram während seiner kurzen Ansprache. „Dabei darf man nicht vergessen, dass die Feuerwehrleute als Ehrenamtler teilweise auch ihr Leben einsetzen”, so der Verwaltungschef. Deshalb sei die weitere Unterstützung durch Rat und Verwaltung selbstverständlich.

„In den vergangenen zehn Jahren wurden in Eschweiler über drei Millionen Euro in die Feuerwehr investiert. Und dieses Geld war und ist gut angelegt”, ist der Bürgermeister, der auch allen anderen Hilfsorganisationen ausdrücklich dankte, überzeugt. „Mit vereinten Kräften ist Vieles möglich”, soÊ Rudi Bertram.

Dass die Freiwillige Feuerwehr Eschweiler auch über die Stadtgrenzen hinaus ihren Mann beziehungsweise ihre Frau stehe, betonte der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Hollands. „Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren der Kommunen funktioniert zum Beispiel in Sachen Ausbildung inzwischen hervorragend. Es gibt zum Glück kein Kirchturm-Denken mehr.”

Zwischen den Ansprachen sowie den Beförderungen, Ernennungen, Verabschiedungen und Ehrungen gestalteten das Orchester der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Wolfgang Krieger und der Spielmannszug unter der Leitung von Johann Krott das Programm musikalisch.
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