Eschweiler - Industrie- und Gewerbepark wird immer mehr zum Erfolgsmodell

Industrie- und Gewerbepark wird immer mehr zum Erfolgsmodell

Von: rpm
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Zehn Jahre alt ist diese Aufnahme. Seither ist der Industrie- und Gewerbepark deutlich „gewachsen“: Bislang hat jede Firma, die sich hier niedergelassen hat, ihren Betrieb nach kurzer Zeit erweitert. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Mit dem Verkauf von Grundstücken befasst sich der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates am Mittwochnachmittag. Neben der Liquiditätssicherung und der Aufnahme eines Kommunalkredits sind die Grundstücksveräußerungen die wichtigsten Tagesordnungspunkte in der überwiegend nichtöffentlichen Sitzung, die um 17.30 Uhr im Ratssaal beginnt.

Im öffentlichen Teil geht es lediglich um außerplanmäßige Auszahlungen bei der Erneuerung von Peter-Paul- und Parkstraße sowie um die Kenntnisnahme weiterer über- und außerplanmäßiger Aufwendungen.

Der Verkauf von Grundstücken geht gemeinhin einher mit Bauvorhaben. In diesem Fall ist es ein Unternehmen im Industrie- und Gewerbepark (IGP), das sich vergrößern möchte. Eines von vielen Beispielen, dass der 120 Hektar große IGP immer mehr zum Erfolgsmodell wird. „Alle Unternehmen, die sich dort angesiedelt haben, haben ihre Betriebe dort auch bereits erweitert“, freut sich Eschweilers Wirtschaftsförderer Dietmar Röhrig.

Auch der IGP selbst ist bereits einmal um 16 Hektar erweitert worden. Die ungestörte Lage im Grünen westlich von Kraftwerk nd Müllverbrennungsanlage bezieht ihre Anziehungskraft nicht zuletzt aus der Nähe zu zwei Autobahnen: Die A4 ist gerade mal einen, die A44 nur sieben Kilometer vom Industrie- und Gewerbepark entfernt.

Ein paar Steinwürfe entfernt liegt das Gewerbegebiet In der Krause. Auch hier stellt der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch die Weichen dafür, dass ein Grundstück den Besitzer wechselt. In diesem Fall ist es ein Areal von 10.000 Quadratmetern – zuviel für einen durchschnittlichen Handwerksbetrieb. Aber Handwerker wissen sich nun mal zu helfen: Hier schlossen sich vier Betrieb zusammen, um das Grundstück gemeinsam zu erwerben, privat zu erschließen und dann unter sich aufzuteilen.

Auf der Verkaufsliste der Stadt stehen am Mittwochnachmittag auch Wohnbaugrundstücke in Dürwiß, genauer gesagt: am Verkeskopp. Seit die Stadt hier selbst die Vermarktung der Grundstücke übernommen hat, ist das Interesse, dort zu bauen, deutlich gewachsen. „In jeder Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses stehen Grundstücksverkäufe am Verkeskopp auf der Tagesordnung“, heißt es aus dem Rathaus.

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