Indestädtische Sternsinger sammeln für Kinder in Kenia

Von: tim
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Viele kleine eifrige Spendensammler kamen am vergangenen Donnerstag zum traditionellen Sternsingertreff ins indestädtische Rathaus. Foto: Timo Müller

Eschweiler. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung, in Kenia und weltweit“, unter diesem Motto zogen rund 200 indestädtische Sternsinger in den ersten Tagen des noch jungen Jahres in Eschweiler von Tür zu Tür, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln und Gottes Segen zu verkünden.

Beim traditionellen Sternsingertreffen im Rathaus empfing Bürgermeister Rudi Bertram zahlreiche kleine heilige Könige der verschiedenen Pfarreien der Indestadt, die sich gebannt und in farbenfrohe Gewänder gehüllt im Ratssaal eingefunden hatten.

Bertram hieß die Kinder, ihre Eltern und Betreuer herzlich willkommen und dankte ihnen gleichzeitig für ihren Einsatz. Auch Thomas Römer vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ lobte die eifrigen Kinder und ihre Helfer, und betonte, dass ehrenamtliches Engagement nicht selbstverständlich sei. Im Mittelpunkt der 59. Sternsingeraktion stand das Thema „Klimawandel“.

Dieser ist besonders in dem im nordöstlichen Kenia gelegenen Gebiet der Turkana spürbar. Die Menschen, die dort leben, haben nämlich schon seit längerem mit einer schlimmen Dürre zu kämpfen, Wasser ist hier zu einem besonders wertvollen Gut geworden.

So finden die Viehhirten in dieser Region kaum noch Wasserstellen für ihre Kamele und Ziegen, und müssen deswegen immer weitere Strecken zurücklegen. Zudem ist der Turkana-See, aus dem früher noch viele Fische gefangen wurden, mittlerweile fast ausgetrocknet und versalzt dazu immer mehr.

Die Sternsinger unterstützen in der Turkana mit ihrer Aktion nun Ernährungs- und Gesundheitszentren, die für die Region so wichtigen Wasserprojekte sowie Bildungs- und Friedensinitiativen.

Um einen Einblick in die Welt der Menschen im fernen Kenia zu bekommen, und wie ihnen mit den Spenden nun geholfen werden kann, schauten die fleißigen Kaspars, Melchiors und Balthasars noch einen Film auf der Leinwand im Ratssaal, der die vielen Probleme der Turkana verdeutlichte.

Dann trat Kaplan Andreas Züll nach vorne und verkündete freudig das Ergebnis der Spendenaktion: Stolze 42.744,68 Euro konnten die Sternsinger für die Menschen in dem ostafrikanischen Land sammeln. Daraufhin gab es für die sichtlich stolzen Spendensammler und ihre Helfer erstmal einen großen Applaus, bevor im Anschluss als kleines Dankeschön Leckereien gereicht wurden.

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