Eschweiler-St. Jöris - In zwei Monaten ist der Bahnhof fertig

In zwei Monaten ist der Bahnhof fertig

Von: tob
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In zwei Monaten soll die Euregiobahn von Alsdorf aus nach St. Jöris und umgekehrt rollen. Hermann Gödde, Technischer Beigeordneter der Stadt Eschweiler (links), und EVS-Geschäftsführer Thomas Fürpeil an der Stelle in St. Jöris, an der in Kürze der Bahnhof entsteht. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-St. Jöris. In zwei Monaten soll der Bahnhof in St. Jöris fertig sein. Mit dem kleinen Fahrplanwechsel am 15. Juni soll es dann auch möglich sein, die drei Kilometer lange Strecke von Alsdorf aus bis St. Jöris zu fahren – und umgekehrt.

In unmittelbarer Nähe zur Sportanlage des SV St. Jöris wird der 125 Meter lange Bahnhof entstehen, die Parkplätze am Heim des Fußballclubs sollen dann auch von Fahrgästen genutzt werden, sagt Thomas Fürpeil, Geschäftsführer des Streckenbetreibers Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS).

Am Bahnhof St. Jöris wird ein sogenannter Begegnungspunkt errichtet. Das bedeutet: Wenn künftig Züge aus beiden Richtungen kommen, können sich an diesem Punkt „begegnen“. Zudem könne die EVS so die Fahrtzeiten optimieren, sagt Fürpeil. Rund einen Kilometer wird die Begegnungsstrecke lang sein. Der Haltepunkt/Bahnhof in St. Jöris sei ausdrücklich gewünscht gewesen, sagt Hermann Gödde, Technischer Beigeordneter der Stadt Eschweiler, und nicht zuletzt auch für die Bürger aus Linden-Neusen und Umgebung ein Vorteil.

Ringschluss im Dezember 2015

Die Neusener Straße zwischen St. Jöris auf Eschweiler und Linden-Neusen auf Würselener Seite wird rege genutzt. Ist der Ringschluss, der für Dezember des kommenden Jahres geplant ist, erfolgt, wird es eine Ampelanlage und Schranken geben. Nach derzeitigem Stand ist geplant, den Bahnhof St. Jöris einmal stündlich anzusteuern. Gefahren werden soll bis 23 Uhr.

In diesem Zusammenhang bringt Hermann Gödde die Studenten ins Spiel. Mit dem Ringschluss erhofft sich die Stadt nicht unbedingt, dass Studenten nach Eschweiler ziehen, aber doch, dass der eine oder die andere nicht nach Aachen zieht. Wunsch der Stadt, das betont auch Bürgermeister Rudi Bertram, ist eine Fahrtzeit bis ein Uhr nachts. Das sei für junge Menschen attraktiver.

Mit dem Aachener Verkehrsverbund gebe es zudem Gespräche über eine Busanbindung bis zum Bahnhof.

Rund vier Millionen Euro kostet der Bau der Strecke von Alsdorf-Begau bis St. Jöris.

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