In Deutschland ist Annika Brock das Maß der Dinge

Von: na
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Zur deutschen Meisterin schauen auch die Kleinen in der Sportschule „Chae” auf: Annika Brock zeigt ihre meisterliche Technik. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Die deutschen Meisterschaften in Ingolstadt am 26. Februar 2012 legte die junge Indestädterin Annika Brock bereits im vergangenen Jahr als den frühen Saisonhöhepunkt fest. Nach zahlreichen Turniersiegen auf nationaler und internationaler Ebene im vergangenen Jahr wurde die Kampfsportlerin nicht nur in den Landeskader der Nordrhein-westfälischen Taekwondo-Union (NWTU) berufen, sondern setzte sich auch selber das Ziel in Ingolstadt möglichst weit oben auf dem Siegertreppchen zu stehen.

Wer jedoch bei Taekwondo ausschließlich an den kämpferischen Vergleich zweier Athleten, den sogenannten „Freikampf” denkt, hat nur einen Teil der koreanischen Kampfkunst erfasst. Annika startet in der Disziplin „Poomsae”, einem Formenlauf, bei dem es in einer bestimmten Abfolge Techniken auszuführen gilt, die von Punktrichtern bis ins letzte Detail bewertet werden.

Um auf einem solchen Niveau, wie bei den Deutschen Meisterschaften, die Punktrichter überzeugen zu können, übt Annika beinahe jeden Tag. Entweder trainiert sie bei Meister Chae auf der Jülicher Straße, oder in Bochum oder Essen mit dem Landesformenkader.

Die ehrgeizige Schülerin aus Eschweiler startete in Ingolstadt sowohl im Einzel-, als auch im Synchron-Wettbewerb. Mit ihren Partnerinnen Lena Kappert aus Essen und Katharina Kleyer aus Stolberg setzte sich Annika deutlich von der Konkurrenz in der Altersklasse von 10 bis 15 Jahren ab. So holte das Team mit klarem Vorsprung den Deutschen Meistertitel nach Nordrhein-Westfalen.

In der Einzeldisziplin ging Annika in der Jugendklasse 12 bis 13 Jahre an den Start. Nach einer engen Vorrunde ging es in den zwei Finalrunden um alles. Bei einer Punktevergabe von über 40 Gesamtpunkten setzte sich Annika am Ende mit einem Zehntelpunkt vor den anderen Teilnehmerinnen durch.

Mit dem Sieg im Einzel gab es nicht nur einen weiteren goldenen Pokal für Annika, sondern auch gleich einen für das ganze Team der NWTU, denn ihr Sieg war gleichzeitig das Zünglein an der Waage in der Wertung der Landesverbände.

Für diese großartigen Erfolge sind neben Meister Chae Seung-Eun aus Eschweiler natürlich auch die Landestrainer Markus und Nicole Ketteniss, denen ein besonderer Dank gilt, mit verantwortlich.

Auf ihren Lorbeeren ausruhen wird sich Annika jedoch nicht. Für die nächsten Monate hat sie sich erneut hohe Ziele gesteckt. Am 16. März möchte die Indestädterin bei den internationalen Landesmeisterschaften Niedersachsen, sowohl mit ihrem Synchronteam, als auch im Einzel wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen und im Mai dann bei den Landesmeisterschaften NRW ihren Titel verteidigen.
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