In Deutsch stellen sie die Elite des Landes

Von: Juliane Kern
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Vorbereitung auf das Zentralabitur (Bild): Bei den Lernstandserhebungen in Klasse 8 werden die Schüler landesweit in Deutsch, Mathematik und Englisch geprüft. Im vergangenen Jahr erzielte die Liebfrauenschule „besonders hervorragende Ergebnisse” im Fach Deutsch. Jetzt wurde sie vom Landesschulministerium ausgezeichnet. Foto: ddp

Eschweiler. Im Fach Deutsch gehören die Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule zu den besten des Landes. Für „besonders hervorragende Ergebnisse” bei den Lernstandserhebungen 2009 wurden die 8. Klassen des Schuljahrs 2008/2009 jetzt mit einer Urkunde des Landesschulministeriums ausgezeichnet.

Laut der Ergebnisse der Lernstandserhebungen, die im März 2009 stattfanden, zählt die Liebfrauenschule in Deutsch zu den zwei Prozent der erfolgreichsten Schulen ihrer Schulform und ihres Standorttyps. Der Standorttyp unterscheidet Gymnasien mit eher günstigen (Typ 2) und eher ungünstigen (Typ 1) Rahmenbedingungen. Berücksichtigt wird dabei beispielsweise, wie die Klassen zusammengesetzt sind und welchen Charakter das Schulumfeld hat.

Günstige Rahmenbedingungen

Die Schulen haben damit die Möglichkeit, ihre Ergebnisse mit den Resultaten von Schulen zu vergleichen, die unter ähnlichen Rahmenbedingungen arbeiten. Das Eschweiler Gymnasium zählt zu den Schulen des Standorttyps 2 mit günstigen Rahmenbedinungen und damit zu den gewöhnlich leistungsstärkeren Schulen.

Mittelstufenkoordinatorin Maria Becker führt den herausragenden Erfolg der Liebfrauenschule bei den Lernstandserhebungen im Fach Deutsch auf den besonderen Wert zurück, der der Muttersprache an der Liebfrauenschule beigemessen wird. Statt der vorgeschriebenen vier bis fünf Stunden Deutsch in den 5. und 6. Klassen des Gymnasiums gibt es hier fünf oder sogar sechs Stunden Deutschunterricht. „In dieser zusätzlichen Stunde Deutsch ist nur die Hälfte der Schüler anwesend. Dabei werden leistungsstarke Schüler ebenso individuell gefördert wie nicht so leistungsstarke Schüler”, erklärt Becker.

Ziel sei nicht ein einheitliches Leistungsniveau, sondern ein Lernzuwachs bei allen Schülern. „Hier wird eine solide Basis für die weitere Schullaufbahn gelegt.” Den zusätzlichen Deutschunterricht „Fit in der Muttersprache” gibt es in der Liebfrauenschule seit fünf Jahren, die Schüler der jetzt ausgezeichneten Klassen haben ihn also schon genossen.

Den Erfolg des Modells bestätige auch die Tatsache, dass es zwischen den fünf 8. Klassen nur sehr geringe Abweichungen in der Leistung gegeben habe und die Mehrheit der Schüler bei den Lernstandserhebungen im Bereich der Noten sehr gut oder gut gelegen habe, so Becker. In den Fächern Englisch und Mathematik habe die Liebfrauenschule zwar auch ordentliche Ergebnisse erzielt, für eine Auszeichnung habe es dort aber nicht gereicht.

Dr. Manfred Meier, Direktor des Gymnasiums, überreichte die Urkunden an die Klassensprecher der fünf 9. Klassen. Das Fach Deutsch haben im vergangenen Schuljahr Maria Becker, Barbara Lietz, René Schippers und Anna Zebovec in den 8. Klassen unterrichtet.
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