Eschweiler - In der Toscana gibt es viel zu entdecken

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In der Toscana gibt es viel zu entdecken

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Eschweiler. Es war eine Reise in eine traumhafte Landschaft: Auf der Studienfahrt in die Toskana erkundeten 47 Mitglieder des Eschweiler Geschichtsvereins unter der Leitung von Simon Küpper die geschichtsträchtige, mittelitalienische Region.

Florenz, die berühmte Stadt der Renaissance, der Kunst und der Musen, war das erste Ziel. Bei einem Rundgang mit zwei Führern bestaunte man den Dom mit seiner gewaltigen Kuppel, der das Meer von ockerfarbenen Fassaden und roten Dächern überragt, bewunderte die Ponte Vecchio über den Arno-Fluss und die imposanten Statuen Michelangelos aus Carrara-Marmor.

Am folgenden Tag standen Lucca und Pisa auf dem Programm. Lucca, von gewaltigen Festungsmauern umgeben, ist mit seinen engen Gassen und Sträßchen eine reizvolle alte Stadt, die auf eine römische Gründung zurückgeht. Mittags gab es in einer alten Ölmühle einen zünftigen Imbiss mit Brot, Schinken, Wein und Oliven. Bei Pisa denkt jeder an den Schiefen Turm. Aber der Platz der Wunder, auf dem der berühmte Turm steht, ist ein Gesamtkunstwerk, ein Ensemble von marmorgestreiftem Dom Santa Maria, Baptisterium (Taufkapelle) und Friedhof.

Am nächsten Tag ging die Reise in den Süden der Toskana, zuerst nach San Gimignano. Das mittelalterliche Städtchen beeindruckt mit seinen hohen Geschlechtertürmen, einst als Schutz- und Trutztürme der reichen Händler errichtet. Weiter ging es nach Volterra. Die bereits von den Etruskern gegründete Stadt, hoch auf einem Hügel, ist berühmt für ihre Alabasterherstellung. An der Piazza dei Priori steht der älteste Stadtpalast der Toskana.

Eine Augenweide war am nächsten Tag die Fahrt über die Chiantistraße durch das legendäre Weinanbaugebiet nach Siena. Im ständigen Gegensatz zu Florenz gelang Siena im Mittelalter die Gründung einer mächtigen Stadtrepublik. Das Häusergewirr wird vom Dom überragt mit seinem zebragestreiften Campanile. Siena wird wegen seiner Paläste auch die Perle der Gotik genannt. Das Herz der Stadt ist der herrliche Stadtplatz, ansteigend wie ein Amphittheater.

Der letzte Tag vor der Heimreise bildete einen glanzvoller Abschluss. Die Insel Elba war das Tagesziel. Napoleon herrschte 1814 nach seiner erzwungenen Abdankung zehn Monate als Fürst über die Insel.

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