Eschweiler - In den Altstadtkneipen grassiert das Musik-Fieber

In den Altstadtkneipen grassiert das Musik-Fieber

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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Beteiligt waremn diesmal neben The Nix und Carlos, die auch auf der Hauptbühne standen (oben von links) Mel Rose‘s Plays, Echoes of Nawlins, Chain of Fools, Julian Scott, (mittlere Reihe von links) Gentle Mind, Camarel, Offcross, (unten von links) Fogota, Beacon Cross, Wallaby Road und Manometer. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun
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Kneipenrallye beim Eschweiler Music Festival, das heißt: zwei Nächter voller Musik in der Altstadt. Foto: André Daun

Eschweiler. Rock und Jazz, Funk und Soul: Bei der traditionellen Kneipenrallye zum Music Festival kommt zwei Nächte lang fast jeder Besucher auf seine Kosten. Besonders laute Töne wurden traditionell im „Kleiner Gürzenich“ angeschlagen: Die intime und verwinkelte Kneipe bietet Raum für die Alternativkonzerte der Kneipenrallye.

Am Freitagabend wurden die Haudegen von „Beacon Cross“ befeuert. Es wurden die Verstärker aufgedreht, bis die Wände vibrierten. Das erfahrene Trio aus der Indestadt präsentierte handgemachten Hardrock aus der eigenen Feder. Die große Fangemeinde spricht für sich, im überfüllten Gürzenich wurde mit den Musikern Mark, Frank und Winni bis spät in die Nacht gefeiert.

Am Samstag folgte ein weiterer musikalischer Leckerbissen im „Gürz“: Mit der Formation „Offcross“ gaben sich vier weitere Musiker aus Eschweiler die Ehre. Christoph, Pat, TG und Heidy folgen mit ihrer Musik keinem bestimmten Rezept, sie servieren ihre eigenen Kreationen: Eine Prise Metal und Prorock hier, etwas Jazz und Funk dort, Rap-Passagen bringen das gewisse Etwas. Beim Publikum kam das sichtlich gut an.

Mit einem kleinen aber feinen Auftritt präsentierte sich am Freitagabend die Band „Camarel“ im überaus gut besuchten Schneckes. Die Musiker beschreiben ihre Musik als verspielte Mischung aus modernem Rock und Pop, dabei ist es viel mehr als das. Die selbstgeschriebenen Songs sind eingängig und trotzdem nicht alltäglich, vor allem der Gesang der charakterstarken Frontfrau Michelle sorgt für Wiedererkennungswert. An ihrer Seite spielten Stefan, Michael und Joel das knapp 45-minütige Programm. Anhaltender Applaus und Rufe nach Zugaben im Anschluss sprachen für sich.

Manometer“ nennt sich die Formation, die am Samstagabend die Stimmung im Schneckes anheizte. Auf den ehrwürdigen Bühnenbrettern ihrer Lieblingskneipe feierte die Band den ersten Auftritt in der Heimat. Mit dem Sieg des Baesweiler CAP-Contests machten sich Toby, Tom und Bjørn in der Musikszene einen Namen. Die Akustik-Songs der Jungs kommen beim Publikum, das ausgelassen tanzte und feierte, sehr gut an. Ein selbstverfasster Ganster-Rap war unumstrittener Höhepunkt des Abends, der fetzige Song durfte auch bei den Zugaben nicht fehlen.

An gleich zwei Abenden hintereinander sorgte eine Band aus der Kupferstadt für gute Musik im Café & Bistro bei Pascal. Die kürzlich entstandene Gruppe „MelRo’s Plays“ besteht aus erfahrenen Musikern. Frontfrau Mel sang sich mit ihrer vielfältigen Stimme in die Herzen des Publikums. An ihrer Seite spielten Roland, Bert und Roger. Präsentiert wurde eine lebhafte Mischung aus Musikstücken der letzten Jahrzehnte, die Cover zeichnen sich vor allem damit aus, dass sie im ganz eigenen Stil umgesetzt werden.

Die Band „Wallaby Road“ war am Freitagabend beim „Griechen“ zu Gast. Die junge Truppe aus Aachen versucht sich an untypischen Folk-Pop mit einem Schuss Skiffle und einem Bodensatz aus Rock´n´Blues. Die Besetzung aus Mandoline, Slide-Gitarre, Waschbrett, Cajon und E-Bass sorgte für außergewöhnlichen Sound, der gepaart mit der Stimme von Frontmann Jan, dem Publikum gefiel.

Am Samstagabend lockte Carlos Cachafeiro die Zuhörer zum „Griechen“. Der Sänger und Gitarrist mit den spanischen Wurzeln und dem feurigen Temperament intoniert in erster Linie Coversongs. Auf der Setlist stehen aktuelle Pop- und Rockstücken. Der Musiker ging schnell auf Tuchfühlung mit dem Publikum: er lud zum Mitsingen und Tanzen ein. Seine Bitte wurde prompt erfüllt, ausgelassen wurde gemeinsam gefeiert.

Ihre Liebe zur Musik aus New Orleans bewiesen am Freitagabend die „Echoes of Nawlins“. Auf der Bühne im Timeout zeigte die Band erfrischend modernen, von karibischen Rhythmen geprägten „funky“ Jazz. Die Musiker Hans (Piano), Gerd (Schlagzeug), Johannes (Bass), Susanne (Trompete /Flügelhorn) und Danh (Saxophon) begeisterten das Publikum in der Coktailbar. Mit Vergnügen wurde dort das Tanzbein geschwungen.

Das Trio Fogota lud am Samstagabend zu einer musikalischen Reise durch Andalusien. Das umfangreiche Repertoire der Musikgruppe mit mediterranem Flair reicht vom spanischen Rumba bis hin zum traditionellen Flamenco. Mit Leidenschaft, guter Laune und hohem Niveau ging das Trio auf die Zuhörer ein und entführte sie in die Welt der spanischen Volksmusik.

Lange Schlangen vor dem ehemaligen Glorys, nur nach und nach durften die Musikliebhaber eintreten. Das Objekt der Begierde war die beliebte Band „Chain of Fools“. Die zehn Musiker um Frontmann Norbert Schmitz und Kulturmanager Max Krieger vereint ihre Liebe zur Musik. Die Band freute sich über die „volle Hütte“ und brachte mit einem wahren Feuerwerk aus Soul, Pop und Rock ihre Fans zum Tanzen.

Bis auf den letzten Platz war am Freitagabend das „Chaplin“ gefüllt. Mit „Gentle Mind“ stand eine sechsköpfige Band auf der Bühne. Die Songs von Gentle Mind sind hintergründig und erzählen eine Geschichte. Episoden aus dem Leben werden vertont. Die unverwechselbar gefühlvolle Stimme von Frontmann, Sänger und Songwriter Micha machten den Auftritt so besonders. Das fand auch Rafael de la Cruz: der Schagzeuger, der mit Albert Hammond zuvor auf der großen Bühne spielte, verfolgte ebenfalls dieses Konzert.

Mit Julian Scott besuchte am folgenden Abend ein britischer Künstler das „Chaplin“. Mit seiner Gitarre präsentierte der Solokünstler neben aktuellen Hits auch Klassiker der letzten 50 Jahre: Mit Stücken von Elvis und Joe Cocker über Clueso bis Oasis und Die Ärzte ging er auf die Wünsche des Publikums ein.

Am Freitagabend waren sie noch auf der großen Bühne, am Folgetag wurde es dann intimer. Laut und eng wurde es bei Lersch: Die perfekte Atmosphäre für ein ordentliches Rockkonzert mit „The Nix“. Geradlinige und kraftvolle Rockmusik ist das Markenzeichen von Jo Kopke (Gesang, Bass), Uli Lewonegg (Gitarre, Gesang) und Deddi X (Schlagzeug, Gesang), mit dem sie seit Jahren in der Musikszene der Indestadt erfolgreich sind. Die erfahrenen Musiker begeisterten einmal mehr ihr treues Publikum.

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