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In 492 Stunden zum neuen Heim

Von: anka
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Wurden auf der Eröffnungsfeier des neu renovierten Vereinsheims der KG Prinzengilde Bergrath mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet: Die Handwerksmeister, die für die Neugestaltung alles in Schutt und Asche legten. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. Der Duft frischer Farbe hängt noch in der Luft, die letzten orange-roten Vorhänge sind aufgehängt, und noch schnell werden ein paar schöne gelbe Blumen auf die neuen Tische gestellt - dann treffen auch schon die ersten Gäste ein. Kaum wiederzuerkennen ist das frisch renovierte Vereinsheim der KG Prinzengilde 1947 Bergrath.

Die Unterkunft der Karnevalisten in der alten Bergrather Schule wurde wochenlang von dem Mitgliedern der KG umgebaut. „Das neue Vereinsheim ist eine weitere Visitenkarte der Prinzengilde”, freute sich der Präsident Günter Spitz über den tollen Raum.

Auslöser für die Neugestaltung des Vereinsheims waren die neuen Brandschutzauflagen der Stadt im Spätsommer. „Die Ausgangssituation war nach der Hiobsbotschaft der Stadt denkbar schlecht”, blickte Günter Spitz zurück. Dennoch war allen sofort klar, dass eine gründliche Sanierung des Raumes her musste. „Eigentlich hatten wir letztes Jahr schon daran gedacht, unser Vereinsheim zu renovieren”, wies der Präsident darauf hin, dass sie glücklicherweise noch ein Jahr gewartet hatten.

Am Nikolaustag war es dann endlich soweit: Neben zahlreichen anderen Helfern schwangen vor allem die Handwerksmeister Werner und Thomas Proft sowie Michael Scholl erst einmal den dicken Hammer, bevor es ans Neugestalten ging. Kalk rieselte, Schuttberge häuften sich.

492 Stunden arbeiteten die Bergrather Fastelovendsfröngde in dem Vereinsheim, bis am Donnerstagabend dann endlich der letzte Quadratmeter Parkett verlegt war. Als großes Dankeschön für die geleistete Arbeit zeichnete der Präsident Werner Proft und Michael Scholl auf der Eröffnungsfeier am Freitagabend mit der goldenen Vereinsnadel aus.

Während der Raum vorher eher altmodisch und ungemütlich wirkte, erstrahlt er nun in neuem Glanz. Denn passend zu den Vereinsfarben strichen die Männer eine Wand gelb-orange und legten auf einer Seite altes Mauerwerk frei, an der nun die Gründerstandarte hängt. Außerdem verleihen jetzt ein altes Wachhäuschen, der Schellenbaum sowie die Regimentsfahne dem Vereinsheim den letzten Schliff. Jeder hat zudem die Gelegenheit, für 11 Euro einen Quadratmeter des neuen Fußbodens zu kaufen.

„Ich möchte mich vor allem für die gute Kooperation mit der Stadt, mit der wir viele Gespräche führten, bedanken”, betonte Günter Spitz die gute Zusammenarbeit. Schon auf der Eröffnungsfeier, zu der zahlreiche Mitglieder, Vertreter anderer Ortsvereine und auch Bürgermeister Rudi Bertram gekommen waren, erwies sich das so schmuck renovierte Vereinsheim als großer Anziehungspunkt, was sicherlich auch künftig dank der attraktiven Neugestaltung positive Impulse für die KG setzen wird.
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