Im Mathematikum erlebt man hautnah die verrücktesten Dinge

Von: Pia Schieren
Letzte Aktualisierung:
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Joel und Sandra (Klasse 8d) in der Riesenseifenblasenmaschine. Foto: Maria Becker

Eschweiler. „Komm! Wir stellen uns noch einmal in die Seifenblase!”, vereinbaren Julia (14) und Lea (13), die einfach nicht genug bekommen können. So seltsam es auch klingt, aber im „Mathematikum” an der Bischöflichen Liebfrauenschule in Eschweiler kann man mit Mathe experimentieren und stößt dabei auf die verrücktesten Dinge.

„Ich habe meine Augen aufgemacht, und plötzlich war ich überall, so als hätte man mich tausendmal wirr in einen Raum gestellt!”, sprudelt es aus Hannah, Schülerin der Klasse 8a, die gerade aus einem verspiegelten Dreieck herauskommt.

Die 25 Ausstellungsstücke sind jeweils mit einer kleinen Beschreibung versehen, die einen zum Ausprobieren anregen. Falls jedoch etwas unklar sein sollte, gibt es immer noch zwei Mathelehrer und die Schüler der zwölften Klasse, die Fragenden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Von wegen Mathe = langweilig

Auf die Frage nach ihrem Lieblingsexponat sind sich alle Besucher einig: „Hier gibt es so viel zu sehen, dass ich eigentlich alles mit nach Hause nahmen möchte”, beschreibt es ein Mädchen. Auch im Laufe des Tages wird das Stimmengewirr nicht leiser, denn das rege Treiben verbreitet eine lebendige Atmosphäre und lädt zum Mitmachen ein.

Noch bis zum Sonntag, 5. Dezember, ist die Ausstellung von 8 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ob eckige Seifenblasen, Würfelexperimente oder Licht- und Schattenspiele, hier ist für jeden, jung oder alt, etwas dabei.

Auch die Jüngsten stürzen sich ins Vergnügen und haben keine Berührungsängste: „Und ich dachte immer, dass Mathe langweilig sei”, berichtet einer der begeisterten Besucher, „aber das hier macht echt Spaß, und ich komme wieder, das ist sicher!”
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