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Im Eiskeller gehts ganz schön heiß her

Von: I. Skal-Fööss
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Auch er war sofort von der Stimmung der Festivalbesucher infiziert: Prinz „Hubba Bubba” Marco I. sang und tanzte, was Kehle und Beine hergaben und musste zum Ende seiner Audienz von Prinzenführer Dieter Wolf fast mit Gewalt von der Bühne geholt werden. Foto: A. Loha

Eischwiele. Fast jedes Dorfkickerstadion, das etwas auf sich hält, hat eine. Eine Rasenheizung. Warum sollen Eischwieles Jecke keine bekommen? Der begonnene Umbau der Marienstraße bietet die Gelegenheit: Legt eine Fußbodenheizung vor das Jecke-Tön-Bühnenareal!

Tausende wahrer Jecke, die sich hier am Donnerstag die Zehen abfroren, um nur ja nichts vom Besten zu verpassen, was die Eischwiele Fastelovendszene zu bieten at, hätten es verdient!

Das elfte Jecke-Tön-Festival begann im Schneetreiben und bei Gefriertruhentemperaturen. Aber auch die konnte echte Jecke nicht schrecken: Wenns auch nicht ganz so viele waren wie in sonnigen Vorjahren, so war die „Arena” vor der Bühne an der Sparkasse doch gut gefüllt, als Sparkassengeschäftsstellenleiter Lothar Müller das Festival eröffnete. Und den Fans versprach, dass die fünf beteiligten Bands es zum Jubiläum „so richtig krachen” lassen würden. „Das Jecke-Tön-Projekt”, so Müller, „ist einfach das geilste Festival in der Region!”

Und die Bands, die hier von Anfang an mitmachen, nutzen sich nicht etwa ab - sie werden immer besser. Ob „Stabelsjeck”, die völlig zu Recht sangen „Heut ist so ein schöner Tag” und die Fans mit auf einen Flug in den Süden nahmen, oder ob die „Fröngde”, die in diesem Jahr ihre „kölsche Tour” bis in die Türkei ausdehnen, ein Loblied auf „unsere Mädchen” anstimmten: Alles, was da aus den Boxen auf die feierfreudige Menge eindröhnte und sie immer wieder zum Schunkeln brachte, war vom Feinsten.

Das gilt für die „Kröetsch”, die diesmal aus gesundheitlichen Gründen ohne Günter „Leo” Meyer antraten und den Alltagsärgernissen ein musikalisches „Driess drop” entgegensetzten, ebenso wie für die Inde-Singers mit ihrem Sessions-Hit „Nä, wat es dat Lääve schön” und für die „Backes-Band” und ihr „Dat kann ich völl besser als du denks”. Und erst recht für den Gemeinschaftsauftritt der fünf Gruppen, die dabei mit der Hymne „Du os Eischwiele”, zu finden auf der JTP-Jubiläums-CD, das Publikum begeisterten.

Zum Toben brachte auch ein anderer „Star” die Fans auf der Marienstraße: Prinz Marco alias Hubba Bubba rockte, dass die Bühne wackelte. Und Zeremonienmeister Hans-Willi machte dem närrischen Volk Mut - mit der Prophezeiung eines sonnigen Rosenmontags: „Hoch Marco ist im Anflug!” Auch das Karnevalskomitee samt Bürgermeister Rudi Bertram machte den Jecken auf der Marienstraße seine Aufwartung und gratulierte den JTP-Bands zum Jubiläum. „Leev Jecke, ich ben stolz op üch!”, rief Komiteepräsident Norbert Weiland mit Blick aufs Wetter und die volle „Arena”.

Sparkassen-Gebietsdirektor Klaus Wohnaut war sich sicher: „So viele Jecke bei diesem Wetter - das gibt es nur in Eischwiele!” Und Rudi Bertram unterstrich: „Es ist gut zu sehen, dass die Leute auch noch andere Laune haben als ständig über Krisen zu reden.” Christian Leuchter, Mitinitiator des Festivals, dankte ihnen mit einem schmucken JTP-Orden: eigens zum Jubiläum entworfen.
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