Eschweiler - Im dicken Wollpullover auf Zehenspitzen durch den Schnee

Im dicken Wollpullover auf Zehenspitzen durch den Schnee

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Eschweiler. Wegen der eisigen Temperaturen und des Schneefalls machen sich manche Bürger Sorgen ums Vieh, das auf den Weiden den Minusgraden trotzt. So auch jetzt eine Spaziergängerin, die auf eine Weide mit mehreren Schafen blickte.

Sie rief die Leitstelle der Polizei an und teilte mit, dass die Tiere mit Sicherheit frieren, wo es doch so bitter kalt sei. Als der Beamte etwas scherzhaft sagte, die Tiere seien doch warm angezogen, entgegnete sie völlig besorgt: „Die haben zwar dicke Wolle am Leib, aber die müssen doch kalte Füße kriegen.”

Der Beamte, in Brehms Tierleben grundsätzlich versiert, konnte die Frau vorab so weit beruhigen, als er ihr erklärte, dass die Hufspitzen von Schafen nicht durchblutet seien und deshalb auch keine Kälte weiter transportieren könnten. Folglich hätten die Tiere auch keine kalten Füße.

Damit zeigte sich die besorgte Anruferin zufrieden. Und wie sieht dies bei Hunden aus? Auch für sie ist die Kälte kein Problem, betont Ren Külzer, Vorsitzender des Rottweiler-Clubs Eschweiler. Problematisch wird dies nur, wenn die Tiere über salzgestreute Wege laufen: „Das Salz macht die Ballen der Pfoten spröde, die bekommen Risse - und das kann ganz böse Folgen haben.” Deshalb der Rat des Fachmanns: Nach jedem Spaziergang die Pfoten des Vierbeiners mit lauwarmem Wasser gründlich reinigen und sie gegen Austrocknen und Risse mit Spezialsalbe - Vaseline und Ringelblumensalbe tun´s auch - eincremen.

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