Hobbykünstler beweisen Kreativität bei Weihnachtsmarkt

Von: Jana Röhseler
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Matthias Keul und Tanja Keuth präsentierten stolz ihre kuscheligen selbstgestrickten Winter-Accessoires bei der Ausstellung im Rathaus-Foyer. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Monatelang haben sie gebastelt, gemalt und gestrickt. Ihr ganzes Herzblut haben die 43 Aussteller aus Eschweiler und Umgebung in ihre selbstgemachten Schätzchen gesteckt, die sie jetzt beim Weihnachtsmarkt für Hobbykünstler im Rathaus stolz präsentierten.

Von 11.00 bis 18.00 Uhr zog es an beiden Tagen hunderte interessierte Besucher auf den kleinen Adventsbasar, wo viele dank des abwechslungsreichen Angebotes das ein oder andere kleine Präsent für die Liebsten mit nach Hause nehmen konnten.

Etwa 60 Stände

An rund 60 Ständen gab es dabei einiges zu entdecken. Ob hübsch dekorierte Adventskränze, abstrakte Malereien, selbstgestrickte Schals und Mützen oder glitzernder Schmuck – bei der Suche nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk blieb kein Wunsch offen. Auch wer auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem war, wurde nicht enttäuscht. So fiel ein Stand besonders mit seinen kunterbunten Figuren auf, die ein wenig an die „Nana-Puppen“ der Künstlerin Niki de Saint Phalle erinnerten. Eine andere Hobbykünstlerin zeigte ihre Liebe zur „Street Art“ (zu deutsch: Straßenkunst) und hatte Postkarten, kleine Leinwände und Magnete mit ihren selbst geschossenen Fotos von außergewöhnlichen Orten in ihren Lieblingsstädten bedruckt.

Warme und kuschelige Mützen, die in liebevoller Handarbeit gestrickt wurden, gab es unter anderem bei Uli Benzschawel und ihrem Sohn Carl, der fleißig mithalf und die hübschen Kopfbedeckungen auch gerne einmal vorführte. Da so viel „Weihnachtsshopping“ bekanntlich hungrig macht, warteten auf die großen und kleinen Besucher des Hobbykünstlermarktes leckere Waffeln mit heißen Kirschen. Und dazu gab‘s natürlich einen leckeren Glühwein. Fraglich erscheint allein, ob die Aussteller trotz des Besucheransturms mit vollen Kassen nach Hause gingen. Nicht, weil sie nichts verkauft haben – sie drehten nur hin und wieder selbst ihre Runden und kauften bei ihren „Kollegen“ ein: „Ich habe gerade alles, was ich eingenommen habe, nebenan wieder für hübschen Schmuck ausgegeben“, gesteht eine der Hobbykünstlerinnen grinsend.

Fazit: ein gelungener kleiner Weihnachtsmarkt im Rathausfoyer. Mit musikalischer Untermalung wäre er vielleicht noch schöner gewesen.

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