Hier ist Schule weit mehr als „bloß“ Mathe & Co.

Von: abd
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Dancing in the Sunshine: Diese Schülerinnen zeigten ihre tollen Choreographien. Foto: André Daun

Eschweiler. Das Schuljahr geht dem Ende entgegen, die Zeugnisse sind geschrieben und die Pennäler der Indestadt schauen entspannt den verdienten Sommerferien entgegen. In der Bischöflichen Liebfrauenschule war das dieser Tage noch lange kein Grund, die Beine hochzulegen.

Unter dem tollen Motto „Schule gemeinsam gestalten“ fanden dort die Projekttage statt.

Alle zwei Jahre werden diese organisiert. Und das mit vollem Erfolg: „Alle Schülerinnen und Schüler waren mit Spaß und Eifer dabei“, schildert SV-Lehrer Thomas Wurm zufrieden. Es wurden zahlreiche spannende Projekte angeboten, kein Wunder also, dass man sich begeistert engagierte. Nicht nur die Lehrer organisierten die Workshops, auch viele Schülerinnen und Schüler stellten schöne Projekte auf die Beine. So wurde das Projekt Poetry Slam von Jana Wings und Nadja Godzinski geleitet. Die dichterischen Ergebnisse wurden auf dem Schulhof dem großen Publikum vorgetragen. Fabio Frank und Julia Bach machten sich beim Geocaching mit GPS-Empfängern auf Schatzsuche. Celina Fuhs und Pia Lange töpferten mit Interessierten der fünften und sechsten Schuljahren.

Tolle Resonanz

Von Schülern für Schüler, ein toller Gedanke, der auch in Zukunft so erfolgreich verfolgt werden soll. Das findet auch Schülersprecherin Pia Eßer. Gemeinsam mit Tobias Schmitz war sie verantwortlich für die Durchführung der Projekttage. Die Schülerin, die im nächsten ihr Abitur absolvieren wird, sammelte nicht nur die Workshops, sondern kümmerte sich auch um eine gleichmäßige Verteilung der Schüler auf die Projekte. „Das alles so einwandfrei geklappt hat, freut mich besonders“, erzählt die Schülersprecherin.

Ein Teil der Projekte fand auch außerhalb der Liebfrauenschule statt. Eine Gruppe machte sich mit der Euregiobahn auf eine Städtetour, die nächste Gruppe besuchte den Braunkohletagebau. Die vielen Sportprojekte fanden zum Teil in den städtischen Sporthallen statt. Besonders erfolgreich war hier die nicht alltägliche Sportart Flag-Football. Flag Football ist eine Ballsportart, die aus dem American Football entstanden ist. Wesentlicher Unterschied zum American Football ist, dass die Verteidigung den ballführenden Angreifer stoppt, indem sie ihm ein Fähnchen (Flag) aus dem Gürtel zieht. Francesco Romano leitete das Projekt und freute sich über eine tolle Resonanz. Viele Teilnehmer streben an, die Sportart nun auch im Verein zu spielen.

In einem Projekt wurde ein Film über die Projekttage erstellt, sodass diese den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben werden. Beim gemeinsamen Grillen am Donnerstagnachmittag ließen sie Pennäler der Liebfrauenschule die ereignisreichen Tage ausklingen.

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