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Helfer räumen Froschteich auf

Von: na
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In Gummistiefeln und mit einer
In Gummistiefeln und mit einer großen Portion Spaß befreiten die Helfer des Eifelvereins das Amphibienbiotop vom Laub. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Alles fing vor einigen Jahren mit einem Eintrag in der Spalte „Es ärgert uns...” unserer Zeitung an. Da beschwerte sich jemand über den Zustand des Teiches vor dem Dürwisser Drimbornshof.

Bevor irgendjemand anders reagierte, startete der Eifelverein Eschweiler die erste Säuberungsaktion. Vor allen anderen war Dr. Anneliese Eggert, Naturschutzwartin und Apothekeninhaberin im Drimbornshof, von der Idee der Teichsäuberung angetan und wurde zur Hauptinitiatorin des Projekts.

Am Samstag war es wieder so weit, dass zahlreiche Freiwillige des Eifelvereins die Gummistiefel aus dem Schrank holten und sich mit Besen, Schaufeln und Rechen bewaffneten, um der Natur einen Gefallen zu tun.

Der besagte Teich gibt besonders im Herbst mit den anliegenden Laubbäumen und zwei uralten Mammutbäumen ein wunderschönes Bild ab. Sind die Blätter und Nadeln jedoch einmal von ihren Trägern abgeworfen, so ergibt sich aus dem heruntergefallenen Blätterkleid ein großes Problem, denn der Teich und seine Umgebung sollen eben nicht nur schön aussehen, sondern auch Amphibien ein Zuhause bieten. Das Wohnzimmer von Fröschen und Verwandten muss dann entrümpelt werden, um den Lebensraum im biologischen Gleichgewicht zu halten.

Neben dem Entfernen des Laubes finden die ehrenamtlichen Helfer des Eifelvereins jedes Jahr jedoch auch ausgesetzte Fische in dem kleinen Gewässer.

Die schuppigen Untermieter müssen jedoch auch entfernt werden, da sie den Leich der Frösche fressen und somit der Idee des Amphibienbiotops entgegenwirken.

Außerdem gilt es jedes Jahr aufs Neue, zahlreiche Steine, die eigentlich als Befestigung des Teichrandes dienen, aus dem Wasser zu fischen und an ihren eigentlich Platz zurückzulegen.

Für die jährliche und ehrenamtliche Teichsäuberungsaktion am Drimbornshof erhält der Eifelverein Eschweiler im Gegenzug von der Stadt während der oftmals schweißtreibenden Arbeit, bei der die Ehrenamtler manchmal knietief in Schlamm und Wasser waten, eine warme Mittagsverpflegung.
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