Eschweiler - Heiko Wolff schießt den Königsvogel ab

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Heiko Wolff schießt den Königsvogel ab

Von: nik
Letzte Aktualisierung:
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Tradition wird gepflegt: Zum 383. Mal zog die Schützenbruderschaft durch Lohn. Auch starke Regenfälle konnten sie nicht aufhalten. Foto: Niklas Sous

Eschweiler. „Wir haben durchgehalten”, sagte Karl-Heinz Mürkens, Geschäftsführer der Schützenbruderschaft St.-Sebastianus/St.-Josef der Pfarre Lohn, mit einem Lächeln im Gesicht. Trotz heftiger Regenfälle ließen sich die Anhänger der Schützenvereine St. Sebastianus Dürwiß, St. Matthäus Pattern, St. Sebastianus Aldenhoven und St. Ursula Dürbosla wie auch die Representanten der Spielmannzüge Grün-Weiß Lohn, Fronhoven-Langendorf und Dürboslar nicht davon abhalten, den alljährlichen Schützenzug zum Leben zu erwecken.

Auch durch die tatkräftige Unterstützung des Jugendblasorchesters 1970 Lendersdorf und der Musiker des Spielmannzuges glich das Festzelt der Pfarre Lohn schon fast einer Partyarena.

Bereits seit 1627 pflegen die Sebastianer die Tradition und laden auch jedes Jahr Gäste aus den Schützenvereinen der Nachbarorte ein. In diesem Jahr haben Prinz Gereon Graff und König Heiko Wolff den Vogel buchstäblich abgeschossen. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl”, gab der König an der Seite seiner Königin und Gattin Sabine Wolff mit einem verschmitzen Lächeln preis und genoss die Atmosphäre des Spektakels.

„Man muss es mal mitgemacht haben, um sich ein Bild von der Bedeutung des Schützenfestes machen zu können”, antwortete der diesjährige Prinz Gereon Graff auf die Frage was es für ein Gefühl sei, Prinz zu sein. Die Sprachlosigkeit und pure Freude an dem gesamten Schützenfest seitens des Prinzen, der Prinzessin Anne Kugel, des König und der Königin sprach für sich: Es ist jedes Jahr für die Gäste, Mitglieder und Musikanten das „Highlight” der Pfarre Lohn.

Nachdem am Freitagabend die Jugendschützen selbständig eine „Zeltsause” mit DJ Christian und knapp 500 Gästen organisiert hatten, wollte sich auch niemand mehr die Vorfreude auf das restliche Wochenende verderben lassen. Denn alle freuten sich auf den Königsball, der neben dem Prinzenball den Höhepunkt des gesamten Schützenfestes ist. „Trotzdem sollen die anderen Programmpunkte nicht geschmälert werden, im Gegenteil, besonders die Jugend soll unterstützt werden”, waren sich Geschäftsführer Karl-Heinz Mürkens und Brudermeister Franz-Josef Auer einig.

Parade an der Kirche

Neben der Jubilarehrung anläßlich der 40-jährigen Mitgliedschaft von Herbert Stolberg, Erich Schoenen und Hans-Josef Breuer und der Vergabe des Silbernen Verdienstkreuzes (SVK) an Norbert Gatzen hatten sich die Schützen für dieses Jahr noch mehr ausgedacht.

Am Samstag und Sonntag sorgte die Tanzkapelle „nice guysÓ für musikalische Unterstützung und am Montagmorgen ging es mit Keyboard und Gesang mit dem Duo „Happiness” weiter. Doch das sollte noch nicht das Ende des traditionellen Wochenendes sein. Nach einer Parade an der Kirche der Pfarre Lohn wurde ein Frühshoppen mit Verlosung organisiert.

„Immer wieder freue ich mich auf dieses Wochenende, jedoch wünsche ich mir für das nächste Jahr ein bischen mehr Sonnenschein, so dass man auch die Kirmes genießen kann”, erklärte eine alteingessene Besucherin des Schützenfestes. Denn neben dem Festzelt war noch das ein oder andere Fahrgeschäft aufgebaut, damit auch die kleinsten Gäste auf ihre Kosten kamen.
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