Radarfallen Blitzen Freisteller

Häuser als Adventskalender: Leuchtendes Beispiel Hastenrath

Von: na
Letzte Aktualisierung:
Ideen muss man haben: Elvira K
Ideen muss man haben: Elvira Körfer, Sabine Kall, Ute Harter und Heike Wallenborn organisierten die erste Auflage des ersten Hastenrather Adventskalenders. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Aus dem Urlaub hatte Sabine Kall aus Hastenrath eine ganz spezielle Idee für die Gestaltung der Adventszeit in „ihrem” Dorf mitgebracht.

Adventskalender gibt es ja bekanntlich mittlerweile in allen Farben und Formen und natürlich mit mehr Füllvarianten als der altbekannten Schokolade. Besonders die Kinder lieben die Kalender, die die Vorfreude auf das Weihnachtsfest von Anfang Dezember an jeden Tag und mit jedem „Türchen” steigern.

Sabine Kall stellte in diesem Jahr im Gemeindekreis der St. Wendelinus Kirchengemeinde in Hastenrath ihre mitgebrachte Idee für einen ganz besonderen Adventskalender vor: Anstelle von Toren mit Schokolade dahinter, sollte es in 24 Hastenrather Häusern jeweils ein Fenster geben, dass individuell weihnachtlich geschmückt Teil des Adventskalenders werden sollte.

Auf der Stelle meldeten sich 14 begeisterte Fensterbesitzer und auch die restlichen zehn Adventsfenster waren nach kurzer Zeit vergeben.

Ab dem 1. Dezember wurde dann täglich um 18 Uhr das jeweilige, mit Liebe und Sinn fürs Detail gestaltete, Fenster von den Hausherren „eröffnet” und war bis zum 28. Dezember jeweils von 18 bis 21.30 Uhr hell erleuchtet. Dabei trafen sich nicht selten einige Gemeindemitglieder, um die kreativ geschmückten Fenster, die beispielsweise tolle hölzerne Krippen oder ganze selbst modellierte Weihnachtsszenen beherbergten, zu bestaunen, aber auch in geselliger Runde einen Glühwein miteinander zu trinken und ins Gespräch zu kommen.

Dabei ist vor allem anderen bemerkenswert, dass sich nicht nur alte Bekannte trafen, sondern auch, mehr oder weniger, unbekannte Menschen zusammenfanden.

Nun fand das Projekt, das vor allem durch Sabine Kall, Ute Harter, Heike Wallenborn und Elvira Körfer organisiert wurde mit einer Adventskalenderwanderung einen krönenden Abschluss.

Mehr als 100 Gemeindemitglieder trafen sich vor der Kirche St. Wendelinus, um gemeinsam einmal alle 24 Adventsfenster zu bestaunen. Nach der gut 90-minütigen Wanderung durch Hastenrath ließen die Mitwirkenden des ersten Hastenrather Adventskalenders und die interessierten Gemeindemitglieder den Abend bei einem Glühwein und einer heißen Tasse Kakao ausklingen.

Ganz so ruhig verlief der Abend dann aber doch nicht, denn Elvira Körfer hatte noch eine Überraschung für die Adventswanderer in petto: Die Brass-Els-Kapelle unterhielt die fröhliche Gemeinde nämlich musikalisch.

Unter dem Strich war der einzigartige Adventskalender, der, so Elvira Körfer, die Gemeinde in der Adventszeit näher zusammenrücken ließ, ein voller Erfolg. Die Fenster für die Fortsetzung der tollen Weihnachtsidee im nächsten Jahr sind jetzt schon fast alle vergeben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert