Eschweiler - Grunzende Mops-Parade im Stadtwald

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Grunzende Mops-Parade im Stadtwald

Von: irmi
Letzte Aktualisierung:
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Ein heilloses Durcheinander: Über 20 Möpse trafen sich mit ihren Frauchen und Herrchen im Eschweiler Stadtwald. Dort unternahmen sie auch einen gemeinsamen Spaziergang. Foto: I. Röhseler

Eschweiler. Unglaublich, wie viele Möpse es in Eschweiler gibt. Und französische Bulldoggen erst! Wer am Sonntagmorgen einen Herbstspaziergang durch den Eschweiler Stadtwald unternahm, machte ebenso große Augen wie die vielen kleinen Kraftpakete auf vier Beinen, die sich auf dem Parkplatz Jägerspfad zu einem gemeinsamen „Gassi-Gehen“ trafen.

Vivien Schmitz hatte mit ihrer Aktion ins Schwarze getroffen. Die Indestädterin hatte über Facebook zu einem gemeinsamen Spaziergang mit Bully, Mops & Co. aufgerufen und staunte nicht schlecht, wie viele Hundeliebhaber dieser Einladung folgten. Es wimmelte sozusagen vor Möpsen und Bulldoggen im Eschweiler Stadtwald. In dem Gewusel war es etwas schwierig, die genaue Anzahl auszumachen. „Ich habe 22 gezählt“, erzählt Vivien Schmitz, „andere meinten, es wären insgesamt 25 Hunde dabei gewesen!“

Bevor die „Bully- und Mopsparade“ allerdings den Wald unsicher machte, war erst einmal neugieriges Beschnuppern angesagt. Wann trifft man schließlich schon auf so viel Verwandtschaft, die man zuvor noch nie gesehen hat. Nach lautem und aufgeregtem Grunzen stellte sich schließlich heraus: Chemie und Düfte stimmten.

Das Grunzen und Schnorcheln gehört zur Ausdrucksweise der Bulldoggen und Möpse, die aus China stammen. Fühlen sie sich wohl, schnurren, schnarren, gurren, grunzen und stöhnen sie auch schon mal laut. Und die Möpse und Bullys fühlten sich alle wohl, was dann auch am Sonntagmorgen für eine unglaubliche Geräuschkulisse im Stadtwald sorgte.

Sehr friedliebend

Dass ihr Projekt „Auf zum großen Grunzen“ schief gehen könnte, daran glaubte Vivien Schmitz nicht eine Sekunde: „Bulldoggen und Möpse sind sehr friedliebend und verstehen sich auch gut mit anderen Tieren!“ meinte die Hundeliebhaberin, die sich mit ihrer französischen Bulldogge „Spike“ zur großen Gruppe gesellte. Ja, die robusten, kompakten und kleinen Hunde machten ihrem Namen alle Ehre, denn sie zeigten sich alle von ihrer charmant-lustigen und fröhlichen Seite.

Lediglich eine Bulldogge bellte alles an, was sich ihr näherte. Aber auch dieser Vierbeiner ließ sich davon überzeugen, dass so eine gemeinsame Wanderung, bei der man so richtig schön herumtollen und -albern kann, richtig Spaß macht.

Eine englische Bulldogge sorgte direkt für großen Spaß in der Truppe. Sie ließ kein Schlamm- und Wasserloch aus, um sich wohlig (und grunzend wie ein Schwein) darin herumzuwälzen. Zwei Stunden später waren alle wohlbehalten wieder zurück. „Keine besonderen Vorkommnisse“, meldete Vivien Schmitz. Lediglich einige Jogger hätten sich bei der Ausübung ihres Freizeitsports von der Rasselbande gestört gefühlt.

Aus diesem Grund treffen sich die Mops- und Bully-Liebhaber künftig sonntags, jeweils um 12 Uhr, in Stolberg an der Buschmühle (auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz) zum Spaziergang. „Das Gelände ist so weitläufig, hier stören wir niemanden!“ Wer Lust hat mitzugehen, ist herzlich willkommen.

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