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Grundpreise: Wo ist es in Eschweiler am teuersten?

Von: pan
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Teures Pflaster: In der Fußgängerzone von Eschweiler sind die Grundstückspreis am höchsten. Foto: Irmgard Röhseler

Eschweiler. Wer in der Eschweiler Innenstadt ein Grundstück erwerben will, muss tief in die Tasche greifen: Mit 450 Euro pro Quadratmeter sind Areale in der Fußgängerzone deutlich teurer als andere in der Stadt. Es gibt aber auch Schnäppchen im Stadtgebiet.

Dies legte jetzt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Städteregion Aachen fest. Von den Vororten bleibt Dürwiß das teuerste Gebiet mit einem Durchschnittspreis von 200 Euro pro Quadratmeter. Bei den Gewerbegebieten gelten die Auerbachstraße und die Rue de Wattrelos als Filetstücke: Dort werden im Schnitt 100 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Erwartungsgemäß erzielen Grundstücke in der Innenstadt höhere Erlöse. So gelten der Markt (350 Euro), die Rosenallee (300) und die südliche Neustraße (400) ebenfalls als kostspielig.

Der Bodenwert des City-Centers ist im Vergleich dazu günstig: 210 Euro, so meinen die Gutachter, sind im Falle eines Verkaufs realistisch. Die günstigste Innenstadtlage befindet sich östlich der Wardenslinde, wo man schon Grundstücke für 135 Euro pro Quadratmeter erwerben kann.

Am Grundstückspreis lässt sich auch erkennen, welche Baugebiete besonders attraktiv sind, da in der Regel dort der Marktwert steigt. Hinter Dürwiß gilt das offensichtlich auch für die Siedlung Jägerspfad und der Straße Im Hag (180) sowie Röthgen (180). Als Schnäppchen entpuppen sich Grundstücke in Weisweiler (125), Aue (120), Hücheln (120) und Neu-Lohn (125). Kaum veränderte Preise gelten für Hastenrath und Scherpenseel (160), Hehlrath (150), Kinzweiler (160), Nothberg (135), Pumpe/Stich (140), Röhe (140), St. Jöris (135) und die Siedlung Waldschule (165).

Die Zahlen sind übrigens bei einem Kauf nicht verbindlich, sondern gelten als Richtschnur. Der Ausschuss bewertet lediglich das Grundstück, ohne eine Bebauung einfließen zu lassen. Bodendenkmäler werden jedoch berücksichtigt.

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