Eschweiler - Große Herausforderung für kleinen Verein

Große Herausforderung für kleinen Verein

Von: ran
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Auf geht´s: Die Teilnehmer der 23. ESG-Radtourenfahrt „Rund um Eschweiler” legten am Samstag Distanzen zwischen 25 und 115 Kilometern zurück. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Bei strahlendem Sonnenschein die Natur genießen und dabei auch noch etwas für seine Fitness tun - kann es schöneres geben? Für die 244 Teilnehmer der 23. Radtourenfahrt „Rund um Eschweiler” der Eschweiler Sportgemeinschaft Radsport wohl kaum.

Am Samstagvormittag gingen sie vom Startpunkt an der Realschule Patternhof auf die Strecken und konnten dabei wählen, ob sie es auf der 25- beziehungsweise 45-Kilometerrunde etwas gemütlicher angehen liessen, oder ob sie als Leistungssportler die 75- beziehungsweise 115-Kilometerdistanzen angehen wollten.

Meldungen aus Köln und Koblenz

„Diejenigen, die sich für die 115 Kilometer über Schevenhütte, Untermaubach, Broich, Niederzier und Bourheim zurück zum Ausgangspunkt entscheiden, müssen schon Rennradfahrer sein”, weiß Hermann-Josef Meuthen, Vorsitzender der ESG Radsport, zu berichten. Gemeinsam mit einigen Vereinskollegen nahm er am Samstag die zahlreichen Anmeldungen entgegen. Und die kamen nicht nur aus Eschweiler und Umgebung, sondern auch aus Köln sowie Koblenz.

Dass die Organisation einer solchen Veranstaltung für einen Verein mit derzeit lediglich 35 Mitgliedern jedesmal eine Herausforderung darstellt, versteht sich von selbst. Schließlich werden die Radfahrer nicht nur am Start- und Zielpunkt beköstigt, auch an jedem der Kontrollpunkte, an denen sich die Teilnehmer ihre Stempel abholen, stehen Getränke, aber auch Power- und Müsli-Riegel zur Verfügung. Schließlich brauchen die Radsportler Energie, um das Ziel zu erreichen.

Altersgrenzen gibt es bei der Radtourenfahrt der ESG keine. So ließ es sich der 75-jährige Manfred Schutz aus Weisweiler nicht nehmen, sein neues Fahrrad mit Elektromotor auf der 25 Kilometerstrecke, die vom Patternhof über Nothberg, Hamich, Wenau, Langerwehe, Weisweiler, Hücheln und erneut Nothberg zum Ziel führte, auszuprobieren.

Für die Starter, die die längeren Distanzen überwanden, gab es am Samstag einen, zwei oder drei Punkte für ihre Wertungskarten, die ihnen am Jahresende eventuell Ehrungen in ihren Bezirksverbänden bescheren.

Dilemma

„Eine Radtourenfahrt mit so vielen Teilnehmern ist für unseren Verein gerade so zu bewältigen”, wünscht sich Hermann-Josef Meuthen das eine oder andere zusätzliche Mitglied. Doch sehr zuversichtlich ist er in dieser Hinsicht nicht. „Es gibt viele Radfahrer, aber nur wenige, die sich an einen Verein binden wollen”, nennt er das Dilemma beim Namen.

Immerhin sind die zehn Downhill-Fahrer, die sich im vergangenen Jahr der ESG Radsport anschlossen, nach wie vor mit von der Partie. Wer diesem Beispiel folgen möchte, erhält im Internet Informationen unter http://www.esg-radsport.de. Zusätzlich erteilt Hermann-Josef Meuthen Auskünfte unter der E-Mail-Adresse hjmeuthen@t-online.de oder Tel. 02403/53331.
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