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Grizzlies-Trainer wirft das Handtuch

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Anders als angekündigt hat Trainer Sven Dammer das Team der Grizzlies verlassen. Nicht erst zum Saisonende, sondern bereits zu Beginn dieser Woche teilte er dem Vorstand und dem Team mit, dass er mit sofortiger Wirkung nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehe.

Nach intensiven Gesprächen mit mehreren Anwärtern auf die neu zu besetzende Trainerposition scheint sich bereits ein Nachfolger gefunden zu haben. Dieser soll bereits kommende Woche die Mannschaft trainieren.

Trainerlos, aber zuversichtlich traten die Grizzlies beim EC Siegerland auf. Trotz der knappen Heimniederlage gegen die „Keiler” zu Pokalbeginn präsentierte sich die Mannschaft des EEV selbstbewusst und fuhr einen ungefährdeten 4:9-Auswärtssieg nach Hause.

Weiskopf vertritt Trainer

Kapitän Raphael Weiskopf schwor das Team als würdiger Trainervertreter vorab in der Kabine auf das Spiel ein. Vor den knapp 100 Zuschauern begann dieses dann recht dynamisch. Nach 6 Minuten gab der nach längerer Verletzungspause wieder genesene Christoph Lux seinen Neueinstand mit dem Tor zum 0:1.

Dem von Anfang an druckvollen Spiel der Grizzlies hatten die „Keiler” zunächst nicht viel entgegenzusetzen. Dieses macht sich erneut in einem weiteren Treffer von Michael Rombach (16.) bezahlt, der nach kurzer Torwartkarriere nun wieder das Team als Feldspieler verstärkt.

Kurz darauf reagierte der Siegerländer Geppert (17.) auf kleinere Abwehrfehler der Grizzlies mit dem ersten Gegentreffer. Davon unbeeindruckt legte Topstürmer Basaric (19.) kurz vor der ersten Drittelpause einen weiteren Treffer nach. Aufgrund von nur wenigen Torschüssen der Siegerländer und der 1:3-Führung ging das EEV-Team zufrieden in die Kabine.

Ein ähnliches Bild ergab sich dann im zweiten Drittel. Auf Siegerländer Seite konnte zwar der Spieler Balthasar (28.) die bis dahin noch schmale Führung der Grizzlies mit einem Treffer verkleinern. Diese ließen sich jedoch wenig davon beirren und stürmten weiter auf das Siegerländer Gehäuse. Mit zwei Fernschüssen baute Schiffers (29., 37.) dann die Führung weiter aus.

Ab hier traten jedoch weniger die Mannschaften als vielmehr Jungschiedsrichter Mörtl in den Mittelpunkt des Geschehens, der sich durch zahlreiche fragwürdige Strafentscheidungen auf beiden Seiten und mehrfaches Vergreifen im Umgangston mit den Spielern hervortat. Bevor es erneut in die Kabine ging, konnte nur noch der Siegerländer Herling (38.) den bis dahin souverän agierenden Torhüter Golks zum 3:5 Zwischenstand überwinden.

Einzelaktionen

Im letzten Drittel konnten die Grizzlies, die ohne Capek, Podsiadlo, Goldacker sowie die Verletzten Wick und Hamacher angereist waren, weniger spielerisch Schönes zeigen, ließen jedoch in der Abwehr nicht mehr viel anbrennen. Auch die Siegerländer konnten sich nicht mehr steigern. So wurde das letzte Drittel vor allem durch die Entscheidungen von Schiedsrichter Mörtl sowie Einzelaktionen auf beiden Seiten bestimmt.

Die „Keiler” fuhren nur noch wenig gefährliche Angriffe, die von Kähkönen (59.), Lux (57.) und 2mal von Basaric (51., 57.) mit Kontertoren bestraft wurden. Der erneute Treffer von Balthasar (57.) war da nur noch Ergebniskosmetik.

Jetzt zweimal auswärts

Am Wochenende müssen sich die Grizzlies gleich zweimal auswärts, gegen den Pokalfavoriten EHC Krefeld und die Dinslakener Kobras, behaupten.

Trotz des Karnevals zählt die Mannschaft auf eine breite Auswärtsunterstützung durch ihre Fans.
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