Gerüchte um die UWG „aus der Luft gegriffen“

Von: Rudolf Müller
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Eschweiler. Als aus der Luft gegriffen weist UWG-Sprecher Manfred Waltermann Gerüchte zurück, denen zufolge die Unabhängige Wählergemeinschaft zur nächsten Kommunalwahl im kommenden Jahr nicht mehr antreten werde. Ursache dafür sei Zerstrittenheit in den eigenen Reihen.

Waltermann weist darauf hin, dass einen entsprechenden Beschluss nur die Mitgliederversammlung fassen könne. Die tage zwar am Wochenende, befasse sich aber lediglich mit der notwendigen Neubesetzung der durch den Tod von Barbara Olbrich vakanten Stelle des stellvertretenden Vorsitzenden.

Nach der Bundestagswahl werde in Ruhe beraten, wie die Arbeit fortgeführt werde. Waltermann bestätigt zwar, dass es nach Barbara Olbrichs Tod zu Versuchen gekommen sei, an Stühlen zu sägen, und dass zwei Mitglieder – Christian Olbrich und Walter Rauchenberger – der UWG den Rücken gekehrt haben, aber das sei kein Grund, alles hinzuwerfen. Im Gegenteil: „Walter Rauchenberger ist ein äußerst hilfsbereiter Mensch, der aber in der Kreis-UWG soviel Durcheinander angerichtet hat, dass der Kreisverband fast daran kaputt gegangen wäre. Der hat sich an keine Satzung gehalten“, sagt Waltermann.

In kleinen Parteien und Vereinen sei vieles, was bei den „Großen“ von Landes- und Bundesverbänden übernommen werde, nur mit persönlichem Einsatz der Mitglieder zu erledigen. „Und wir werden alle älter“, spricht Waltermann das Personalproblem der „Unabhängigen“ an. „Wir müssen abwarten, was nachrückt. Das betrifft nicht nur die UWG. Das Interesse an politischen Dingen lässt leider allgemein nach. Ich persönlich fand die Meldung gerade erschreckend, dass über 50 Prozent der 18- bis 29-Jährigen nicht wissen, dass die Bundestagswahl im September stattfindet. Dabei betrifft die Politik, die künftig in Berlin gemacht wird, doch in erster Linie sie, weniger uns Alte.“

Der Tiroler Gebäudereinigungsmeister Walter Rauchenberger, seit 1995 Mitglied der UWG Eschweiler und bis 2011 stellvertretender Geschäftsführer, war von 2010 bis 2013 Vorsitzender des UWG-Regionalverbandes Aachen e.V. Freie Wähler. Inzwischen gehört er dem Landesvorstand von Mehr Demokratie NRW an.

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