Germaninnen gewinnen beim FVM-Beachsoccer-Cup

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Strahlende Siegerinnen beim Beachsoccer-Turnier des Fußballverbands Mittelrhein: die Kickerinnen von Germania Dürwiß.

Eschweiler. Fallrückzieher, Seitfallzieher, Hackentricks. Die technischen Kabinettstückchen, die die B-Junioren-Spieler beim FVM-Beachsoccer-Cup von Beginn an zeigten, ließ den einen oder anderen an Strandfußball an der brasilianischen Copacabana denken. Auch die Strandbar, Sonnenterasse, Palmen und der Pool im Beachers Island unterstützten diese Stimmung.

Die Temperaturen waren zwar nicht so heiß wie in dem amerikanischen Land, aber genau richtig für das dynamische Spiel, das die Kicker boten. Und auch das weibliche Pendant, die B-Juniorinnen, hatte reichlich Spaß auf dem ungewohnten Untergrund.

Auch Ehrengast U17- und U19-Europameisterin Johanna Elsig von Turbine Potsdam hätte am liebsten mitgespielt: „Beachsoccer ist eine super Sache, und es macht riesen Spaß.“ In Turnierform hatte sie das zwar noch nicht ausprobiert, aber „am Strand gehört Fußball spielen einfach dazu“. Diesmal blieb es bei ihr - aufgrund einer gerade überstandenen langwierigen Verletzung - beim Autogrammschreiben und der Überreichung der Siegerpokale an die besten Mannschaften. Ebenso besuchte U19-Euromeisterin Kathrin Hendrich (Bayer 04 Leverkusen) die B-Juniorinnen-Veranstaltung.

Jeweils 18 B-Juniorinnen und –Junioren-Teams gingen an den Start. Bei den B-Juniorinnen konnten sich schlussendlich vier Teams aus der Bezirksliga mit dem ungewohnten Untergrund am besten anfreunden. SF Derkum-Hausweiler-Ottenheim (DHO), Germania Dürwiß, SV Menden und Fortuna Köln erreichten die Runde der besten Vier.

Im ersten Halbfinale zwischen DHO und Menden blieb es bis zum Ende der Spielzeit ausgeglichen, so dass ein Sechsmeterschießen über Sieg und Niederlage entscheiden musste. Hier konnte sich DHO mit 3:2 durchsetzen. Ebenfalls eng ging es in der zweiten Partie zu. Germania Dürwiß schaffte jedoch ebenfalls durch ein Strafstoßschießen (2:1) den Einzug ins Finale.

Goldenes Tor

Während im Spiel um den dritten Platz bei Fortuna Köln ein wenig die Luft raus zu sein schien, fühlte sich der SV Menden in seiner letzten Sand-Begegnung des Tages pudelwohl und netzte gleich fünf Mal ein. Knapper ging es dagegen bei der Finalpartie zwischen Germania Dürwiß und DHO zu. Auf beiden Seiten ergaben sich gute Chancen, letztlich reichte der Mannschaft von Dürwiß um Coach Frank Krings aber ein goldenes Tor, um den Sieger- und Wanderpokal aus den Händen von Johanna Elsig in Empfang zu nehmen.

„Der Sand hat einfach seine eigenen Gesetze“, so Turnierorganisator Markus Altmann, der zusammen mit Alfons Arnoldy und Ruben Graß die Turnierleitung bildete. Mit dem ungewohnten und nicht leicht zu bespielenden Untergrund fanden sich die B-Junioren aber sehr schnell zurecht.

Am besten setzten das Spiel auf Sand die Spieler vom FV Wiehl, BW Kerpen und die beiden Vertretungen von DJK Rasensport Brand um. Im ersten Halbfinale gegen BW Kerpen konnte sich die erste Vertretung von Raspo Brand mit 2:0 durchsetzen. Während sich die 1. Mannschaft erfolgreich schlug, musste sich die weitere Vertretung der Mannschaft aus der Kaiserstadt dem bergischen Team vom FV Wiehl mit 3:1 geschlagen geben. Somit ergab sich das Finale von Rasensport Brand I gegen den FV Wiehl.

Der FV Wiehl kam in der Partie schnell zum Führungstreffer. „Ein Treffer bedeutet beim Beachsoccer aber nicht viel. Man kann in wenigen Sekunden einen Rückstand in eine Führung umwandeln“, so Markus Altmann.

Dies wussten auch die Brander. Doch nach dem zwischenzeitlichen 4:1 für Wiehl und einer nicht mehr allzu langen Spielzeit, waren die Köpfe dann doch etwas gesenkter. Da half dann auch nicht mehr der Anschlusstreffer zum 4:2. Das Spiel um den dritten Rang gewann der BW Kerpen mit 2:0.

Auch wenn es naturgemäß nicht zum Turniersieg für alle Mannschaften reichte, waren letztlich alle der Meinung vom Co-Trainer des Kohlscheider BCs, Rainer Lüttgens: „Es hat wirklich Spaß gemacht!“

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