Germanen lösen die Handbremse

Von: vr
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Sie schenken sich nichts: Um jeden Meter Rasen und natürlich um das runde Leder wurde im Halbfinale zwischen dem SCB Laurenzberg und Preußen Hastenrath Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Im Endspiel um die Feldfußball-Stadtmeisterschaft sollte es am Sonntagabend zu einem Duell zwischen „David” FC Preußen Hastenrath und „Goliath” Germania Dürwiß kommen.

Im Halbfinale gelang dem frech und frisch aufspielenden Kreisliga-A-Aufsteiger aus Hastenrath ein souveräner Erfolg über den Ligakonkurrenten SCB Laurenzberg, während der FC Germania Dürwiß die Handbremse aus dem Viertelfinale endlich löste und im bis dato torreichsten Spiel des Turniers Rhenania Lohn vom Platz fegte.

So zufrieden und entspannt wie nach dem Schlusspfiff hatte Hastenraths Trainer Daniel Grewe während der 90 Minuten im ersten Halbfinale auf dem Hehlrather Sportplatz am Freitag nicht gewirkt, gestaltete sich die Partie gegen den SC Bewegung Laurenzberg doch vor allem in der ersten Halbzeit recht ausgeglichen. Während die Laurenzberger in dieser Zeit viermal aufs Tor schossen, gelangen dem Hastenrather Team nur zwei Schüsse mehr, diese jedoch von entscheidender Bedeutung, denn nachdem „Preußen”-Stürmer Daniel Krieger in der 11. Minute frei vor dem Tor die Chance vergab, machte er es fünf Minuten später besser und schob das runde Leder nach einem sehenswerten Zweikampf ins Tor der Schwarz-Gelben.

Mit viel Engagement und Druck agierten die Laurenzberger nach Anpfiff der zweiten 45 Minuten und ließen Hastenraths Abwehr wenig Luft zum Durchatmen. Abwehrchef André Sacher dirigierte gewohnt souverän seine Verteidigung, bis sein Mannschaftskollege Christian Wolny in der 70. Minute mit seinem 2:0 die erlösende Zwei-Tore-Führung erzielte.

Der Anschlusstreffer durch einen direkt verwandelten Freistoß von Laurenzbergs Kapitän Daniel Noske kam in der 90. Minute etwas zu spät, so dass sein Team nach einem weiteren Gegentreffer durch Tobias Herzig eine 1:3-Niederlage hinnehmen musste und der FC Preußen Hastenrath verdient und zum ersten Mal ins Finale um die Stadtmeisterschaft einzog.

Eine eindrucksvolle Demonstration seines Könnens präsentierte im zweiten Halbfinale der Favorit aus Dürwiß. Mit 9:0 fertigte der Mittelrheinligist den FC Rhenania Lohn regelrecht ab und sorgte für Bewunderung auf dem Sportplatz am Maxweiher nach dem zurückhaltenden Spiel im Viertelfinale gegen den in Unterzahl spielenden FV Eschweiler. Am Freitag war die Gangart von Germania Dürwiß eine völlig andere, so dass Lukas Heck bereits nach sechs Minuten per Kopf zum 1:0 einnetzte und ganz nebenbei für das 1000. Tor der Eschweiler Feldfußball-Stadtmeisterschaft sorgte.

Nach feiner Hereingabe von rechts schoss dann Daniel Koppelmann trocken zum 2:0 ein, Dominik Russek erhöhte nach einem Freistoß von links zum 3:0 und erneut Daniel Koppelmann sowie Stefan Krautzberger sorgten für den überlegenen 5:0-Halbzeitstand.

Rhenania Lohn war den schnellen Kombinationen der dynamischen Angriffszüge von Germania Dürwiß kaum gewachsen und konnte sich nur selten aus der eigenen Hälfte befreien, wovon der erste Torschuss nach 39 Minuten zeugte.

Wer erwartet hatte, dass die Mannschaft von Germania-Coach Michael Burlet nun Kräfte sparen würde, sah sich in der zweiten Hälfte getäuscht, in der sich Alain Graf (51./90.), Jetlir Salihay sowie Manfred Fleps ebenfalls in die Torschützenliste eintrugen. 9:0 hieß es am Ende eines einseitigen Spiels, in dem Germania Dürwiß jedoch viel Spielfreude versprühte.
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