Gefahr im Kreisel? Stadt weist Vorwurf zurück

Von: rpm
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Der künftige Kreisverkehr unter Verzicht auf den Feuchtschen Grundstückszipfel Ecke Tal- und Röthgener Straße - unten Röthgener Staße, oben Langwahn, rechts Talstraße: In Durchmesser und Leistungsfähigkeit ist der Kreisel mit dem ursprünglich, etwas nördlicher geplanten völlig identisch, betont die Stadt. Lediglich die Mittelinsel (1) auf der Talstraße fällt 50 Zentimeter schmaler aus als zuvor geplant, ist mit zwei Metern Breite aber immer noch groß genug für Kinderwagen, Fahrräder und beleibte Mitbürger. Der Gehweg (2) vor dem Feucht-Grundstück (4) wird 1,50 Meter breit, im Aufstellbereich (3) vor der Querungshilfe sogar gut 2,50 Meter.

Eschweiler. „Es ist ein mehr als starkes Stück, dass hier jemand hingeht und behauptet, wird würden wissentlich Leben und Gesundheit unserer Bürger gefährden”, erklärt Stefan Kaever. „Wenn wir von einer Gefährdung ausgehen müssten”, so der Stadtsprecher, „würde der Kreisverkehr nicht gebaut.

Tatsache ist aber, dass wir gegenüber dem Istzustand sogar für eine deutliche Verbesserung der Sicherheit sorgen.”

Das sieht Hubert Feucht anders. Auf einer großformatigen Plakattafel auf seinem Eckgrundstück Talstraße/Röthgener Straße behauptet der Bauunternehmer und UWG-Ratskandidat, dort entstünde „ein zu kleiner, gefährlicher, für Fußgänger, Radfahrer und körperbehinderte Personen eingeschränkt nutzbarer Kreisverkehr”.

Stimmt nicht, widerspricht die Stadt. „Wir hatte uns durch Grundwerb von Herrn Feucht eine etwas großzügigere Lösung vorgestellt. Aber auch die jetzige stellt eine Verbesserung dar: Die auf der Talstraße kurz vor der Einmündung vorgesehene Mittelinsel wird zwar nicht so breit wie ursprünglich gewünscht, aber es wird sie immerhin geben.”

Eine breitere Mittelinsel wäre dann möglich gewesen, wenn sich Stadt und Feucht über ein Grundstücksgeschäft einig geworden wären, das SPD, Grüne, CSL, FDP und eine CDU-Stadtverordnete letztlich doch nicht unterschreiben wollten.

Hubert Feucht hätte der Stadt eine Fläche in der Gesamtgröße von 102 Quadratmetern übertragen müssen. Dass er dies nicht wollte, wie wir vor kurzem an dieser Stelle schrieben, entspricht nicht den Tatsachen: Feucht wollte schon - aber zu Bedingungen, auf die die Ratsmehrheit sich nicht einließ.

Findlinge am Gehweg: Feucht: Ich war´s nicht!

Hubert Feucht habe an seiner Grundstücksgrenze an der oberen Talstraße Findlinge so platziert, dass man mit einem Kinderwagen nicht auf dem Gehweg vorbeikomme, zitierten wir in der vergangenen Woche die Beschwerde eine Leserin.

Dem widerspricht der Bauunternehmer per Anwaltsschreiben: Die Steine haben andere dahin geschafft, behauptet Feucht. „Der Findling wurde anlässlich von Arbeiten im Bereich Röthgener Straße von Fremdfirmen, die das Grundstück derweil als Abstellfläche benutzen, auf die Position verschoben.” Dort liegen die Brocken immer noch. Ursprünglich habe „der Findling” in der Grundstücksmitte gelegen.

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