Eschweiler - Fürs „Jugendtaxi” sieht die Stadt sich nicht zuständig

Fürs „Jugendtaxi” sieht die Stadt sich nicht zuständig

Von: ran
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Ein „Jugendtaxi” wird es in Eschweiler nicht geben. Den Antrag der Jungen Union, ein solches einzuführen, lehnten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses während ihrer Sitzung am Dienstag mehrheitlich ab.

Das Jugendtaxi sollte es laut Antrag „jungen Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren ermöglichen, nach einem Besuch in der Disco oder anderen Veranstaltungen, schnell, günstig und vor allem sicher nach Hause zu kommen.” Pro beförderter Person und Fahrt wäre ein fester Betrag von der Stadt zum Fahrpreis hinzugegeben worden. Die Förderung sollte laut Junger Union zwischen einem und drei Euro betragen, wobei das Angebot des Jugendtaxis auf Wochenenden sowie auf Feier- und Karnevalstage beschränkt worden wäre.

„Der Versorgungscharakter spielt eine immer größere Rolle. Es kann nicht unsere Aufgabe sein, Jugendliche von der Disco abzuholen. Dies gehört sicherlich auch in die Verantwortung der Eltern”, erklärte Stadtjugendpfleger Franz Joseph Schröder.

Pfarrer Wolfgang Theiler brachte einen neuen Gedanken ins Spiel. „Ich finde die Idee im Grundsatz nicht schlecht. Aber sie sollte nicht durch die Stadt finanziert werden. Vielmehr sollten Unternehmen als Sponsoren auftreten, die sonst an den Jugendlichen verdienen”, so der evangelische Geistliche.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert