Für die ESG-Handballer gibt es nichts zu holen

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Eschweiler. Am Samstagabend gastierte die 1. Handball-Herrenmannschaft der Eschweiler SG zum Abstiegsgipfel bei der Zweitvertretung von Westwacht Weiden. Die ESG wollte nach dem Punktgewinn der Vorwoche endlich den ersten Sieg in der Rückrunde holen.

Hierfür stand Trainer Tim Großmann bis auf Stephan Tottmann der gesamte Kader zur Verfügung. Die Partie begann sehr ausgeglichen, bis zum 6:6 (15. Minute) konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen. Die Eschweiler Abwehr hatte nicht ihren besten Tag erwischt.

Obwohl unter der Woche die Stärken des Weidener Spielers auf Rückraum links hinreichend thematisiert wurden, konnte dieser in der ersten Hälfte nahezu ohne Gegenwehr einnetzen. Bis zur 25. Minute zeigten die Gastgeber ihre stärkste Leistung und spielten einen Vorsprung heraus (13:7). Bis zur Halbzeit verkürzte die ESG auf 11:14.

Über den Kampf zum Spiel

In der Pause appellierte Trainer Großmann an die kämpferische Einstellung eines jeden Spielers. Die Marschroute war relativ einfach: weiterkämpfen und den Rückstand aufholen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt sich die Mannschaft von Trainer Tim Großmann an dessen Appell, um über den Kampf wieder ins Spiel zu kommen. Innerhalb von zehn Minuten gelang es den Gästen, den Rückstand aufzuholen.

Nach dem 17:17 (40. Spielminute) besannen sich die Weidener allerdings wieder auf ihr erfolgreiches Spiel der ersten Halbzeit und zogen so wieder Tor um Tor davon. Binnen fünf Minuten stand ein komfortables 21:17 für Weiden auf der Anzeigentafel (45. Spielminute).

In der letzten Viertelstunde plätscherte das Spiel vor sich hin, ohne großartige Veränderungen am Ergebnis. Trotz Manndeckung in den letzten fünf Minuten konnten die Gastgeber den Vorsprung verwalten und gewannen am Ende verdient mit 33:27.

Nach der Niederlage in Weiden und dem gleichzeitigen Heimsieg von Bardenberg ist die Rote Laterne nun nach Eschweiler gewandert. Aussichtslos ist die Situation dennoch nicht. Allerdings wird es mit derartigen Leistungen sehr schwer.

Für die ESG spielten: Im Tor Frank Becker und Timo Kleynen, im Feld Daniel Cremer (7/1), Maro Fidalgo (1), Gennadi Fröhlich, Till Heimann (3), Engin Kivircik (2), Janosch Merx (1), Jonas Merx (2/1), Phil Morsch (3), Tim Offermanns (2), Thomas Pauls (1), Simon Poick (3), Maik Thielen (2).

Nach der Karnevalspause geht es am 8. März zu Hause gegen den VFR Übach-Palenberg weiter. Hier hat die Mannschaft von Trainer Tim Großmann aus der Hinserie noch etwas gutzumachen. Anwurf ist wie immer Samstagabend um 19.30 Uhr in der Eichendorffhalle.

Ohne die erste Rückraumreihe musste die ESG-Reserve beim Tabellennachbarn in Roetgen antreten. Auch sonst war die Personaldecke sehr dünn, musste mit Lars Blume ein Torhüter 60 Minuten im Feld spielen . Darüber hinaus stand nur noch ein Ersatzspieler im Vollbesitz seiner Kräfte zur Verfügung.

Dennoch ließ man im Eschweiler Lager nicht die Köpfe hängen. Vor allem in der Abwehr hatte man die Routiniers auf Seiten der Gastgeber im Wesentlichen gut im Griff, auch Dank der tollen Leistung von Christoph Heidenthal im Eschweiler Tor.

Nur Ergebniskosmetik

Das Angriffsspiel dagegen war auf Grund der ungewohnten Aufstellung etwas holprig. So entwickelte sich ein an Toren armes Spiel, bei dem keine Mannschaft in der Lage war, sich entscheidend abzusetzen. In der Schlussphase hatten die Gäste aus der Indestadt bei einem Tor Vorsprung (20:21) sogar noch die Gelegenheit, das Spiel für sich zu entscheiden.

Doch die mangelnde Erfahrung wurde von den Hausherren eiskalt ausgenutzt, indem individuelle Fehler in Gegentore zum 23:21 umgesetzt wurden. So blieb in den Schlusssekunden nur noch die Gelegenheit zum Anschlusstreffer.

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