Santiago/Eschweiler - Fünfte Etappe: Kolpingsfamilie erreicht Santiago de Compostela

Fünfte Etappe: Kolpingsfamilie erreicht Santiago de Compostela

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Erlebnisreiche Fahrt nach Santiago de Compostela: die Pilgergruppe der Eschweiler Kolpingsfamilie.

Santiago/Eschweiler. Die Pilgergruppe der Kolpingsfamilie Eschweiler hat während der fünften Etappe ihrer Tour den berühmten Wallfahrtsort Santiago erreicht. Nach der zweitägigen Anreise mit dem Pilgerbus startet die Radelgruppe mit Pedelecs in Nordspanien in Estella und bediente sich kurz danach am Weinbrunnen der Bodega in Irache.

An der Erimitage Virgen de Cuevas nahm der Pilgerbus einen Pilger aus Wuppertal, der sich am Fußgelenk verletzt hatte, bis Logrono mit. Bei Tagesetappen von um die 90 bis 100 Kilometer führte der Weg über Nájera durch das Weinanbaugebeit des Rioja weiter über Burgos mit seiner prächtigen Cathedrale Richtung Carrion de los Condes, wo abends die Messe besucht wurde mit abschließender Erteilung des Pilgersegenes. Durch die Meseta über unbefestigte Pilgerwege wurde León erreicht. Eine Audioführung brachte den Pilgern die reiche Ausstattung mit vielen Erklärungen näher. Dann führte der „Camino“ auf 1504 Meter zum Cruz de Ferro, wo traditionell alle einen Stein ablegten. Durch pittoreske Bergdörfer wurde Molinaseca bei Ponferrade erreicht.

Tags drauf ging es runter und wieder hinauf auf 1353 Meter über den Alto do Poio zur Kirche von O Cebreiro, wo ausnahmsweise anstatt der elektrischen Kerzen echte Kerzen angezündet werden konnten.

Nach einer Nacht in einer Wohnsiedlung namens Sabugos ca 1800 Meter abwärts vom Pilgerweg wurden die Räder am nächsten Morgen per Traktor wieder auf die Fahrroute gebracht.

Ein Höhepunkt war natürlich der zweitägige Aufenthalt in Santiago, u.a. mit dem Besuch der Pilgermesse, bei der zum Abschluss der riesige „Botafumeiro“, das größte Weihrauchgefäß der Welt, unter lautem Orgelspiel geschwenkt wurde. Unvergesslich wird sicher allen nach 715 Kilometer Radeln bis Santiago der sonnenuntergang am Cap Finisterre sein, dass nach mittelalterlicher Vorstellung das Ende der Welt bedeutete. Und dann ging es auf die rund 2200 Kilometer lange Rückreise, die glücklich und unfallfrei endete.

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