Eschweiler - Frauen wollen Zeichen setzen

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Frauen wollen Zeichen setzen

Von: ista
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Frauen verschiedenster Kulture
Frauen verschiedenster Kulturen präsentierten beim ersten Internationalen Frauenfest in Eschweiler Tänze aus ihrer Heimat und gewährten einen Einblick in andere Kulturen. Foto: Kristina Mönch

Eschweiler. Unter dem Motto „Wir Frauen: Mit Frauen für Frauen setzen ein Zeichen! - In kultureller Vielfalt gemeinsam feiern!” begingen Frauen der verschiedensten Nationen am Freitagnachmittag erstmalig in Eschweiler das Internationale Frauenfest.

Anlässlich des Internationalen Frauentages hatten das FrauenNetzwerk der Stadt Eschweiler unter dem Vorsitz der Gleichstellungsbeauftragten Sigrid Harzheim und das Netzwerk Eschweiler-Ost unter der Federführung der Stadtteilmanagerin Carla Rodrigues interessierte Frauen in die Bürgerbegegnungsstätte Eschweiler-Ost (BEO) an der Moselstraße zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Unter der Moderation von Saniye Kol, Vorsitzende der IG Türkisch-Islamische Frauengruppe, präsentierten auch einige Frauen ihr tänzerisches Können auf einer kleinen Bühne. Gleich zu Beginn brachten die „Black Berries”, die Tanzgruppe der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Eschweiler, die gemütlich geschmückte Begegnungsstätte mit ihrem Auftritt zum Kochen und zogen die Gäste zu den Klängen des aktuellen Partyhits „Ai Se Eu Te Pego” zum Mittanzen auf die Bühne.

Etwas anmutiger hingegen wurde es bei den Tempeltänzerinnen Anong und Miranda, die ein Stück Tradition aus ihrer buddhistischen Kultur nach Eschweiler brachten. Feurig präsentierten sich dann vier junge Flamencotänzerinnen aus Stolberg und die Bauchtänzerin Judith Leonhardt.

In einer kurzen Ansprache dankte die stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Netzwerks Eschweiler-Ost, Helen Weidenhaupt, den Organisatorinnen für ihr großes Engagement und die Möglichkeit, durch ein solches Fest schöne Begegnungen und neue Freundschaften entstehen zu lassen.

Sie zeigte sich erfreut über das große Engagement der Frauen im Stadtteil und betonte deren Vorbildfunktion. „Wichtig ist Solidarität, jenseits von Herkunft, Religion und Alter”. Gleichzeitig rief sie dazu auf, dem Rassismus von außen den Kampf anzusagen.

Und auch Moderatorin Saniye Kol hob den Zusammenhalt der Kulturen in Eschweiler hervor. „Wir Frauen, egal welcher Nation wir angehören, haben die gleichen Probleme.”
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